Hallo,
Meine Vermutung (und deshalb habe ich auch das mit dem Proxy vorgeschlagen):
Die Pakete gehen gar nicht "nach draussen" sondern werden vom Router als "kommt von innen" erkannt und laufen dann über localhost oder Deine interne IP-Adresse.
Wenn man z.B. nmap mit eingeschalteter Firewall auf die interne Adresse laufen lässt, dann sieht man trotzdem offene Ports, die gar nicht nach aussen offen sein sollten (und es auch nicht sind).
Warum das allerdings auch beim Aufruf über dyndns mit dem Domainnamen geht, verwirrt natürlich zunächst ein wenig, ABER:
Beispiel:
Code:
kdesu -n /usr/bin/nmap -T Normal -PS -sS p54A7CF57.dip.t-dialin.net
Starting Nmap 4.03 ( http://www.insecure.org/nmap/ ) at 2006-07-14 20:37 CEST
Interesting ports on p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87):
(The 1672 ports scanned but not shown below are in state: closed)
PORT STATE SERVICE
80/tcp open http
Nmap finished: 1 IP address (1 host up) scanned in 1.434 seconds
Und das obwohl ich den DNS-Eintrag meiner IP genommen habe, also eigentlich der Scan von "aussen" hätte kommen müssen. Allerdings "sieht" mein Router wohl die Absendeadresse des Portscans und leitet dann "intern" weiter.
Port 80, der im Scan mit nmap als offen angegeben wird, ist mit einem Portscan über eine Webseite wie z.B. https://www.grc.com/x/ne.dll?bh0bkyd2 geschlossen, es handelt sich ja auch um den offenen Port, den mein Router nach INNEN offen hat, damit man mittels Webinterface auf den Router zugreifen kann.
Pinge Dich doch mal selbst via IP und via dyndns-Eintrag an und schau Dir die Reaktionszeiten bzw. die IP an, die beim 2. Versuch mit dyndns ausgespuckt wird.
Hier noch ein Beispiel:
Code:
ping -c 5 p54A7CF57.dip.t-dialin.net
PING p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87) 56(84) bytes of data.
64 bytes from p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87): icmp_seq=1 ttl=64 time=0.706 ms
64 bytes from p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87): icmp_seq=2 ttl=64 time=0.743 ms
64 bytes from p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87): icmp_seq=3 ttl=64 time=0.725 ms
64 bytes from p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87): icmp_seq=4 ttl=64 time=0.722 ms
64 bytes from p54A7CF57.dip.t-dialin.net (84.167.207.87): icmp_seq=5 ttl=64 time=0.721 ms
--- p54A7CF57.dip.t-dialin.net ping statistics ---
5 packets transmitted, 5 received, 0% packet loss, time 4025ms
rtt min/avg/max/mdev = 0.706/0.723/0.743/0.026 ms
Ich denke mal, das wären TRAUMpingzeiten , wenn die wirklich "nach draussen" und wieder "nach drinnen" gingen.
Schon wenn ich den für meine DSL-Verbindung verwendeten DNS-Server anpinge, sieht es etwas anders aus.
Code:
ping -c 5 217.237.150.33
PING 217.237.150.33 (217.237.150.33) 56(84) bytes of data.
64 bytes from 217.237.150.33: icmp_seq=1 ttl=249 time=42.4 ms
64 bytes from 217.237.150.33: icmp_seq=2 ttl=249 time=42.6 ms
64 bytes from 217.237.150.33: icmp_seq=3 ttl=249 time=42.4 ms
64 bytes from 217.237.150.33: icmp_seq=4 ttl=249 time=42.6 ms
64 bytes from 217.237.150.33: icmp_seq=5 ttl=249 time=42.4 ms
--- 217.237.150.33 ping statistics ---
5 packets transmitted, 5 received, 0% packet loss, time 4031ms
rtt min/avg/max/mdev = 42.442/42.526/42.645/0.153 ms
Das Ganze ist also in etwa Faktor 60 langsamer. Das ging nun wirklich "nach draussen" und wieder "nach drinnen".
Ich habe zwar keine direkte Lösung, aber zumindest erklärt das oben von mir beschriebene Verhalten, warum Du selbst auf deinen Server zugreifen kannst und mit einem Proxy NICHT, weil dann die Absender-IP wirklich "von draussen" kommt. Irgendwas an Deinen Router/Firewall-Einstellungen oder an der Serverkonfiguration scheint jedenfalls faul zu sein.
Greetz,
RM
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