mdadm: No devices listed in conf file were found (RAID1, Debian Lenny)

      mdadm: No devices listed in conf file were found (RAID1, Debian Lenny)

      folgende Situation:
      frische Debian-Installation auf 2 baugleichen HDD's im RAID1 gibt mir beim booten ein Fehlermeldung:

      Quellcode

      1. mdadm: No devices listed in conf file were found

      Danach lande ich in der busybox.

      Bei der Installation von Debian hab ich abgewartet bis alle Partitionen angeglichen wurden und hab dann erst grub installiert. Nun erscheint beim booten wie gesagt die obige Fehlermeldung.

      Wenn ich über die Edit-Funktion von grub direkt die Root-Partition angebe, kann ich ohne Probleme das System hochfahren (nur eben ohne Raid1).

      Also

      Quellcode

      1. kernel /boot/vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/md1 ro single

      ändern in

      Quellcode

      1. kernel /boot/vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/sda5 ro single


      Die Einträge unter /etc/mdadm/mdadm.conf und /boot/grub/menu.lst unterscheiden sich in sofern das in der mdadm.conf UUID-Einträge stehen und in der menu.lst /dev/md1. Ich vermute das hier der Fehler liegen könnte.
      Doch leider brachte eine Angleichung der Einträge (auf UUID) in beiden Dateien keine Veränderung.

      Nach dem direkten booten von sda5 starteten die anderen Partitionen (swap, boot, home) ohne Problem im Raid1 und mdstat zeigt mir auch für 3 von 4 Partitionen ein funktionierendes Raid1 an. Ich hab schon nach Leuten mit dem selben Problem gesucht (nicht mit google :D sondern ixquick), aber bisher keine Lösung gefunden.

      Entschuldigt meine konfuse Problembeschreibung. Bin seit 5:30Uhr auf den Beinen und werd mich jetzt erstmal pennen legen. Wenn ich morgen auf Arbeit bin gibts sicher paar mehr Details und vielleicht komm ich ausgeschlafen auch von selbst auf die Lösung.

      AW: mdadm: No devices listed in conf file were found (RAID1, Debian Lenny)

      Ich hab heute nochmal die gesamte Installation Schritt für Schritt abgearbeitet nach folgender Anleitung: Page 2 Debian software RAID1 HOWTO. Diese basiert zwar noch auf Sarge, aber die Unterschiede bei der Installation sind minimal.

      Diesmal legte ich auf jeder der beiden Platten 4 primäre Partitionen an (boot, swap, root, home). Bis auf eine vorhersehbare Fehlermeldung von partman lief alles wie geschmiert (Zugriff auf die swap-Partition md1 war nicht möglich).

      Beim ersten Boot in das frische System begrüßte mich dann wieder die altbekannte Meldung:

      Quellcode

      1. mdadm: No devices listed in conf file were found.


      Für Lösungsansätze wäre ich Euch echt dankbar, denn mir sind die Ideen ausgegangen.

      Hier die wichtigsten Dateien:
      /etc/modules

      Quellcode

      1. loop
      2. md
      3. raid1

      /etc/initramfs-tools/modules

      Quellcode

      1. md
      2. raid1

      /etc/mtab

      Quellcode

      1. /dev/md2 / xfs rw 0 0
      2. tmpfs /lib/init/rw tmpfs rw,nosuid,mode=0755 0 0
      3. proc /proc proc rw,noexec,nosuid,nodev 0 0
      4. sysfs /sys sysfs rw,noexec,nosuid,nodev 0 0
      5. procbususb /proc/bus/usb usbfs rw 0 0
      6. udev /dev tmpfs rw,mode=0755 0 0
      7. tmpfs /dev/shm tmpfs rw,nosuid,nodev 0 0
      8. devpts /dev/pts devpts rw,noexec,nosuid,gid=5,mode=620 0 0
      9. /dev/md0 /boot ext3 rw 0 0
      10. /dev/md3 /home xfs rw 0 0

      /etc/fstab

      Quellcode

      1. # <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
      2. proc /proc proc defaults 0 0
      3. /dev/md2 / xfs defaults 0 1
      4. /dev/md0 /boot ext3 defaults 0 2
      5. /dev/md3 /home xfs defaults 0 2
      6. /dev/md1 none swap sw 0 0
      7. /dev/hdd /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto 0 0
      8. /dev/fd0 /media/floppy0 auto rw,user,noauto 0 0

      /boot/grub/menu.lst

      Quellcode

      1. title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.26-2-686
      2. root (hd0,0)
      3. kernel /vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/md2 ro quiet
      4. initrd /initrd.img-2.6.26-2-686
      5. title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.26-2-686 (single-user mode)
      6. root (hd0,0)
      7. kernel /vmlinuz-2.6.26-2-686 root=/dev/md2 ro single
      8. initrd /initrd.img-2.6.26-2-686


      Und zum Schluss noch die Ausgabe von mdstat nachdem ich eine der Root-Partitionen direkt gestartet hab:

      Quellcode

      1. polux:~# cat /proc/mdstat
      2. Personalities : [raid1]
      3. md3 : active raid1 sda4[0] sdb4[1]
      4. 97659008 blocks [2/2] [UU]
      5. md2 : active (auto-read-only) raid1 sda3[0]
      6. 33206272 blocks [2/1] [U_]
      7. md1 : active (auto-read-only) raid1 sda2[0] sdb2[1]
      8. 1951808 blocks [2/2] [UU]
      9. md0 : active raid1 sda1[0] sdb1[1]
      10. 979840 blocks [2/2] [UU]
      11. unused devices: <none>


      Wie man sehen kann sind nach dem starten 3 von 4 Partitionen im RAID1.

      Achja, eine hätte ich fast vergessen:

      Quellcode

      1. # mdadm.conf
      2. #
      3. # Please refer to mdadm.conf(5) for information about this file.
      4. #
      5. # by default, scan all partitions (/proc/partitions) for MD superblocks.
      6. # alternatively, specify devices to scan, using wildcards if desired.
      7. DEVICE partitions
      8. # auto-create devices with Debian standard permissions
      9. CREATE owner=root group=disk mode=0660 auto=yes
      10. # automatically tag new arrays as belonging to the local system
      11. HOMEHOST <system>
      12. # instruct the monitoring daemon where to send mail alerts
      13. MAILADDR root
      14. # definitions of existing MD arrays
      15. ARRAY /dev/md0 level=raid1 num-devices=2 UUID=6e8b7ee6:69eb0a82:6ca10ef4:4bf63003
      16. ARRAY /dev/md1 level=raid1 num-devices=2 UUID=18e00453:4b9bd9fe:f1f1a35f:e79041f0
      17. ARRAY /dev/md2 level=raid1 num-devices=2 UUID=94b2349a:fd2a13d2:87d41760:0eb0f820
      18. ARRAY /dev/md3 level=raid1 num-devices=2 UUID=69fd0883:ccbb1f39:69db704d:609bda31
      19. # This file was auto-generated on Tue, 09 Jun 2009 14:46:55 +0200
      20. # by mkconf $Id$

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „ollikaa“ ()

      AW: mdadm: No devices listed in conf file were found (RAID1, Debian Lenny)

      Nach einigen weiteren erfolglosen Versuchen hab ich erstmal Ubuntu Server 9.04 installiert, was ohne Probleme beim ersten Mal funktionierte. 10Gb sind noch frei und bei Gelegenheit werd ich mich der Problematik mit Debian nochmal zuwenden. Muss wohl ein Problem sein das nicht überall auftritt, da es bei einem Bekannten auch unter Debian funktioniert, nur eben mit anderer Hardware.

      AW: mdadm: No devices listed in conf file were found (RAID1, Debian Lenny)

      Ok, nach etwa 3 Wochen Abstand hab ich mich nochmals mit dem Softraid unter Debian beschäftigt. Das war zwar im Prinzip nicht nicht mehr nötig, da ich jetzt einen richtigen SCSI Raid-Controller verwende, aber versuchen wollte ich es trotzdem ein Letztesmal. Und es hat funktioniert :)

      Die Lösung für mein Problem hab ich hier gefunden:
      DebianInstaller/FAQ - Debian Wiki

      Ich hab einfach Lilo statt Grub als Bootloader verwendet und schon lief alles wie geschmiert.

      Anscheinend wurde der Controller von grub nicht unterstützt, zumindest ist das eine mögliche Erklärung des Phänomens, auch wenns nicht ganz nachvollziehbar für mich ist.