(Gelöst) Vorgehensweise zur Installation von Suse 13.2 auf Partition

    du bringst mich schon noch soweit das ich mir meine Testplatte reinschraub und mir die 13.2 auch gleich mal anschau
    hab eh schon lang nix mehr installiert :thumbsup:
    da ich dasselbe system hab also 120er SSD und den rest auf einer Seagate seh ich ja dann was er mir anbieten will

    aber meine Fragen nach dem bisherigen Bootloader könntest trotzdem beantworten ;)
    ich weiss es ist ein Geduldsspiel^^
    Phenom X6 - Nvidia GTX 960 - openSUSE Leap 42.3
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    "Der Anfang einer jeden Katastrophe ist ne beschissene Vermutung"
    Sry...
    ich hatte Grub von Kubuntu auf der sda Platte drauf. Win Bootloder ist überschrieben und jetzt hab ich zur Zeit keinen mehr drauf, weil ich die Partitionen mit Kubuntu gelöscht hab. Um jetzt auf Win zugreifen zu können müsste ich erst ein Grubloader, oder den Win Bootloder installieren. Ist aber alles kein Problem, da weiß ich ja wie es funktioniert, naja für den Grub müsste ich erst wieder buntu installiere.

    Finde ich super, dass ich dich zum rumtesten animiere ;)
    auf jeden Fall danke ich dir für deine Mitarbeit. Cool von dir!!!
    also hast du einen 2ten Rechner? da ja auf dem kein Sysem im moment starten würde
    du schreibst ja da müsstest du erst den Grub der ja drauf war neu installieren, genau deshalb is mir auch rätselhaft
    warum dir nicht vorgeschlagen wird oder du zumindest die auswahl hast in den MBR von SDA zu schreiben
    bzw frage... hast du etwa den ganzen MBR gelöscht also die partition platt gemacht oO ?
    Phenom X6 - Nvidia GTX 960 - openSUSE Leap 42.3
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    "Der Anfang einer jeden Katastrophe ist ne beschissene Vermutung"
    Jup... ich hab die Partitionen gelöscht. Ich hab so ein paar Rechner, aber die haben alle ihr festes System.
    Den Win Bootloder zu installieren ist ja kein Ding. Ich wollte halt für Suse eine unberührte Partition haben und ganz von vorne anfangen.


    Ich hab mal ein kleines Video gemacht, zur Übersicht von Suse 13.2



    Aber jetzt versteh ich auch, dass ich keine Auswahlmöglichkeiten habe, weil ich kein Bootloder installiert habe.

    So, Win Bootloder ist wieder drauf, jetzt guck ich mal ob ich Grub umzwitschen kann.

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    ja aber deshalb macht man doch nicht gleich den MBR einer Platte platt :D du bist ne Marke^^
    du schreibst kein Problem, klar genau richtig erkannt - er kann dir nix vorschlagen weil nix da ist - und das wird sich auch nicht ändern im moment, also du müsstest ja jetzt den MBR komplett neu schreiben lassen. In der Materie kenn ich mich jetzt auch nicht 100% aus aber ob dir das ein normaler installer wieder herstellt glaub ich nicht und das war auch eigentich total unnötig.
    Der MBR der ersten platte hatte doch nichts mit der installation auf der Toshiba platte zu tun.
    Ich lass mich gerne belehren aber als ich mein Linux und das war 2009 installiert hab war ich schon immer auf Suse und der Anfang war auch schwer das Einrichten der Platten und da hab ich so ca drölfmillionen posts gelesen über zerschossene MBR bzw gelöschte.
    Darin ist ja auch die die Partitionstabelle mit enthalten und unter umständen lassen sich vorhandene Installationen da garnichtmehr wiederfinden.
    aber gut da du so überzeugt davon bist das es kein Problem ist, stell ihn mal wieder z.b den Windowsbootloader, dann kannst du die Installations CD der Suse einlegen und wirst auch in den MBR den Grub installieren können.

    Gruß Sky
    Phenom X6 - Nvidia GTX 960 - openSUSE Leap 42.3
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    Es ist ja so, weil ich Kubuntu gelöscht hab, kann der Grub nicht mehr starten und somit kommt Grub rescue und ich kann das Win System nicht starten weil ich den Bootloder ja mit dem Grub überschrieben hab. Jetzt hab ich den Bootloder wieder installiert und jetzt ist wieder alles beim alten. Jetzt habe ich komplett eine sauber Partition für Suse. Also bis jetzt hab ich noch kein System verlore, aber wenn es andere Möglichkeiten gibt, dann lass ich mich gerne belehren und lernen gerne dazu. ☺

    Das gestellte sich echt schwer. Ich kann immer noch nicht, den Grub auf die sda verlegen.

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    Erst ein paar Schritte weiter kann man Grub2 Einstellungen vornehmen, unter dem Menü "Festplattenreihenfolge" hab ich die sda vor die sdb gesetzt und somit startet Grub2 auch und ich habe die Auswahl Suse und Win.

    hier jetzt mein neuen Fesplattenaufbau...

    Quellcode

    1. Disk /dev/sdb: 1.8 TiB, 2000398934016 bytes, 3907029168 sectors
    2. Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
    3. Sector size (logical/physical): 512 bytes / 4096 bytes
    4. I/O size (minimum/optimal): 4096 bytes / 4096 bytes
    5. Disklabel type: dos
    6. Disk identifier: 0x596324e1
    7. Device Boot Start End Sectors Size Id Type
    8. /dev/sdb1 * 2048 3599826943 3599824896 1.7T 7 HPFS/NTFS/exFAT
    9. /dev/sdb2 3599826944 3907028991 307202048 146.5G f W95 Ext'd (LBA)
    10. /dev/sdb5 3599828992 3604037631 4208640 2G 82 Linux swap / Solaris
    11. /dev/sdb6 3604039680 3687929855 83890176 40G 83 Linux
    12. /dev/sdb7 3687931904 3907008511 219076608 104.5G 83 Linux


    :D

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    Du hast jetzt den Boatloader wieder auf dev SDA?
    ich mein wenns funktioniert is ja alles klar aber gesehen hab ich das so ehrlich gesagt noch nie. Benutzt denn Kubuntu (wie gesagt hatt ich noch nie was mit zu tun) nicht auch Grub2 ?
    Der hätte doch zumindest noch Windows starten können oder nicht, klar wenn du dann Linux anwählst und er keinen start findet wird er dir sicherlich munieren das es da nichts gibt.
    Und mann sitzt halt nicht selber dran um alles nachvollziehen zu können aber auch diese aufteilung kommt mir etwas komisch vor.
    1. sdb1 ist doch deine Partition für Windowsprogramme (jedenfalls war ich bis jetzt der Meinung) die ist jetzt als Bootbar geflagt.Was willst du daraus denn Booten, da sind doch nur programme drauf und noch dazu welche für windows
    2. sdb2 Nochmal die Frage, klar man kann es machen aber warum erstellst du jedesmal ein dort schon deine Erweiterte, evtl kommt das auch noch aus der Zeit als es noch nicht mit allen Systemen möglich war aus erweiterten - logischen zu booten aber im Prinzip 1.prim - 2 prim - 3 prim - 4 Ext bis zum Ende der Platte mit logischen nach Bedarf
    aber ok

    zu Linux das sieht ok für mich aus:
    sdb 5 swap ,wenn du kein suspend du Disk machst oder sowas und genug Ram zu verfügung steht ist das ok
    sdb 6 /root
    sdb 7 /home

    alles klar soweit wenns funktioniert ist das doch ok ach ja und mit dem MBR einer Platte also man lässt dann bei einer neuinstallation eben den jeweiligen Bootloader wieder da reinschreiben, den immer komplett zu plätten, also die ganze partition zu löschen halte ich für keine gute idee aus folgenden Gründen :

    1.Wie gesagt die Partitionstabelle befindet sich in diesem Bereich und ob die jedesmal 100% wiederhergestellt werden kann weiss ich nicht, wir hatten schon den fall mit einer Testplatte das zwar der Bootloader wieder da war aber teile des Systems fehlten.
    2.Windows zumindest Win7 setzt in diesen 100MB grossen Bereich eben auch noch andere Daten rein z.b für Bitlocker
    3.Windows 8 setzt diese Partition von Haus aus grösser auf 350MB zufällig bei jemand der eben auch 8 schon nutzt gesehen, also nehm ich an das dort eben auch noch mehr drin befindet.

    deshalb befolgt man halt ein paar regeln bei den Strukturen schon von vorn herein, is haber nicht böse gemeint, du kannst dein System im prinzip Booten und flagen wie du willst, solangs funktioniert is alles gut ;)

    aber jetzt darfst du mich auch mal aufklären:
    der Bootloader steht jetzt im MBR von SDA ?
    und ein Flag in SDB1 ?
    und das funktioniert wie gewollt? Rechner an Hauptplatte ist SDA der Bootloader erscheint Grub2 und du kannst auswählen Suse oder Windows?
    weil ich das eher in SDB 6 vermutet hätte, mit der win partition hätt ich garnix gemacht^^
    Phenom X6 - Nvidia GTX 960 - openSUSE Leap 42.3
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    "Der Anfang einer jeden Katastrophe ist ne beschissene Vermutung"
    Guten Morgen,
    so wie du es im Video siehst, ist boot/grub2/i386-pc on device & boot/grub2/x86_64-efi on device /dev/sdb6, genau wie du vermutest hast.
    Ich habe nur über YaST2/Bootloader-Einstellung unter Deteils zur Bootloader-Installation...
    suse.com/de-de/documentation/s…c_grub2_yast2_config.html
    die dev/sda an 1. Stelle gerückt, weil vorher konnte Grub2 nicht starten und ich hab beim booten grub rescue angezeigt bekommen und seit dem ich das jetzt umgestellt hab, startet der Grub2 auch und ich kann Suse und Win auswählen.
    ;)

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    Na dann Suse starten und fröhlich sein :D
    und wenn das das ist was du haben willst, evtl noch als gelöst markieren^^

    Gruß Sky
    Phenom X6 - Nvidia GTX 960 - openSUSE Leap 42.3
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    "Der Anfang einer jeden Katastrophe ist ne beschissene Vermutung"
    Jup...
    auf jeden Fall ist Susi jetzt drauf und dieses mal auch richtig installiert. Jetzt nur noch Kubuntu drauf, damit ich vergleichen kann. Aber bis jetzt kommt Suse mir stabiler vor und schneller.
    Nur hab ich jetzt ein Sound-Problem, ich bekomme über HDMI kein Sound mit dem GF114 HDMI Audio Controller, aber das ist was anderes.
    Freut mich, dass du mir beigestanden hast... Danke nochmal :thumbsup:

    Problem gelöst!!!



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    Nur eine kurze Anmerkung zum Thema "2 Platten, Windows auf der ersten, Linux auf der zweiten und wohin mit dem Bootloader".

    Folgende Stolpersteine sind da möglich.

    A) Man installiert den Bootloader auf die erste Platte mit Windows.

    Das Problem, welches man sich da einhandelt, war hier zu sehen, löscht man das Linuxsystem, dann fehlen bestimmte Dateien um auch das Windows zu starten, eine Reparatur des Bootloaders (in diesem Fall den von Windows) wird nötig. Das ist zwar lästig, aber kein Beinbruch.

    B) Man installiert den Bootloader auf die zweite Platte.

    Die erste Platte wird aber -ohne Eingriff in BIOS/UEFI- immer noch als erstes Bootdevice festgelegt sein. Will man Linux booten, so muss man z.B. in einem Bootmenü des BIOS/UEFI (meist eine der F-Tasten, halbwegs moderne Firmwares bieten das eigentlich immer an) die zweite Platte als Bootdevice auswählen. Das kann lästig sein, hat aber den Vorteil die Festplatte mit der Windowsinstallation nicht anzurühren.

    Setzt man im BIOS/UEFI die zweite Platte als erstes Bootdevice, so wird Linux nun ohne Eingriffe wie wie weiter oben beschrieben starten, es kann aber Probleme mit dem Booten von Windows geben. Windows streikt gerne mal, wenn es nicht auf dem ersten Bootdevice liegt, hierzu kann man aber in der Konfiguration von Grub(2) einen kleinen Trick anwenden, indem man die Geräte "remap"t.

    Beispiel für Grub1 (legacy):

    /boot/grub/menu.lst

    Quellcode

    1. rootnoverify (hd0,0)
    2. chainloader +1


    Dieser Eintrag wird wahrscheinlich nicht starten, wenn Grub auf der zweiten Platte liegt.

    Lösung:

    Quellcode

    1. map (hd0) (hd1)
    2. map (hd1) (hd0)
    3. rootnoverify (hd0,0)
    4. chainloader +1


    Durch die beiden "map"-Befehle werden die erste und die zweite Platte virtuell vertauscht und Windows vorgegaukelt es läge auf der ersten Platte.

    Beispiel für Grub2:

    Hier lautet der Befehl etwas anders, das Prinzip ist aber das selbe.

    Ein Eintrag in der

    /boot/grub2/grub.cfg (bzw. /boot/grub/grub.cfg je nach Distribution)

    Quellcode

    1. set root=(hd0,0)
    2. chainloader +1


    wird zu

    Quellcode

    1. set root=(hd0,0)
    2. drivemap -s hd0 hd1
    3. chainloader +1


    mit dem selben Effekt der virtuellen Vertauschung.

    //Nachtrag:

    Für Grub2 unter openSUSE scheint dies wohl automatisch so eingerichtet zu werden, in der Datei

    /etc/grub.d/30_os-prober

    findet man

    Quellcode

    1. case ${LONGNAME} in
    2. Windows\ Vista*|Windows\ 7*|Windows\ Server\ 2008*)
    3. ;;
    4. *)
    5. cat << EOF
    6. drivemap -s (hd0) \${root}
    7. EOF
    8. ;;
    9. esac
    10. cat <<EOF
    11. chainloader +1
    12. }
    13. EOF


    Wenn ich den Code richtig verstehe, so wird dieses Mapping wohl hauptsächlich für ältere Windowsversionen (XP oder älter) durchgeführt, es kann also durchaus sein, daß dieses Problem bei Versionen ab Vista gar nicht mehr auftritt und da XP eh schon lange "out of Support" ist und man es aus Sicherheitsgründen eher nicht mehr verwenden sollte (zumindest nicht am Netz), sind die obigen Anmerkungen eher akademischer Natur.

    Dann mache ich hier mal das Licht aus.

    Greetz,

    RM
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

    Dies ist ein _öffentliches_ Supportforum, keinerlei Support per PN, EMail oder Instant Messenger.

    openSUSE Leap 42.3 - Kernel 4.18.x - fluxbox 1.3.7

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