Angepinnt Users4Users: Was poste ich bei welchem Problem?

      Users4Users: Was poste ich bei welchem Problem?

      Hallo,

      Und hier eine neue Kategorie unseres "Users4Users".

      Der Titel deutet es hoffentlich schon an, was hier das Ziel sein soll:

      Wenn ich ein Problem mit XYZ habe, was muß ich posten, damit die wichtigsten Infos zur schnellen Analyse verfügbar sind?

      Hierbei geht es hauptsächlich um Shellkommandos und deren Ausgaben.

      Für den geneigten (Newbie-)Leser sei noch abschließend bemerkt, daß sehr häufig ein paar Befehlsausaben deutlich wertvoller und effektiver sind, als noch so lange Umschreibungen oder Screenshots.

      Greetz,

      RM
      "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

      Dies ist ein _öffentliches_ Supportforum, keinerlei Support per PN, EMail oder Instant Messenger.

      openSUSE Leap 42.3 - Kernel 4.18.x - fluxbox 1.3.7

      Bitmessage: BM-2D8h8QZmvHfgbixWeiG1NDZHG1iXAhBz8K
      Kompliment Rain_Maker, sehr sinnvolle Users4Users Idee!

      Ok, ganz allgemein sind immer folgende Infos immer sehr nützlich:

      Welche Distribution nutze ich in welcher Version?
      Welche Kernelversion nutze ich?

      Quellcode

      1. uname -r

      Zusätzlich ist es häufig wichtig, ob eine 32- oder 64Bit Version läuft.
      Bei SuSE hilft hier die Ausgabe von

      Quellcode

      1. cat /etc/SuSE-release



      Grüße

      Jacko

      Hardwareprobleme

      Bei Hardwareproblemen hilft leider allzu oft die Artikelbezeichnung, die auf den Verpackungen steht, nur bedingt weiter.

      Zum Glück bietet Linux hier eine nette Hardware Erkennung, die wertvolle Infos liefert.

      Daher solltet ihr bei Hardware Problemen grundsätzlich die Ausgabe von

      Quellcode

      1. /sbin/lspci # Bei "festeingebauter" Hardware
      2. sudo /usr/sbin/lsusb # Bei USB Geräten

      posten.

      Hilfreich ist oft auch der

      Quellcode

      1. /usr/sbin/hwinfo

      Befehl.

      Bitte nutzt hier aber eine _eingeschränkte_ Ausgabe, eures jeweiligen Problemfalls, sonst kann die Ausgabe sehr lang und unübersichtlich werden.

      Siehe dazu:

      Quellcode

      1. /usr/sbin/hwinfo --help


      Also etwa bei Problemen mit einer Grafikkarte:

      Quellcode

      1. /usr/sbin/hwinfo --gfxcard


      und bei Problemen mit der Soundkarte:

      Quellcode

      1. /usr/sbin/hwinfo --sound
      usw.


      Grüße

      Jacko

      Wie komme ich an die Infos und wie poste ich sie?

      Zunächst die absoluten Basics, wie ich überhaupt die Befehle eingeben kann und wie ich die Infos passend ins Forum bringe.

      1. Wie erreiche ich eine Konsole aus KDE/GNOME oder einer anderen GUI?

      a) KDE:

      - ALT-F2 drücken und konsole oder xterm eintippen.

      - KDE-Menü System => Terminals => Und dort eine der Konsolen auswählen.

      b) GNOME:

      - Rechtsklick auf den Desktop => Terminal

      - Anwendungen = > Anwendung ausführen => gnome-terminal

      2. Der Befehl, den ich eingeben soll, wird nicht gefunden, was soll ich tun?

      a) Vertippt? Kann/darf eigentlich nicht passieren, denn es gibt 2 nette Features, die einem da helfen.

      - Autovervollständigung, siehe hierzu /bin/bash - Komfortfunktionen in der Bash

      - Copy&Paste the "Linux Way":

      Den Befehl aus dem Forum herauskopieren, hierzu reicht unter Linux ein einfaches Markieren des Textes mit der Maus. Anschließendes Einfügen erfolgt durch Mittelklick (Da sag mal einer Linux wäre nicht benutzerfreundlich, das ist bei einem anderen OS deutlich komplizierter).

      b) Falsche Zugriffsrechte?

      Manche Befehle liegen nicht in den Systempfaden ($PATH), die ein normaler User aufrufen darf, hier ein Beispiel:

      Quellcode

      1. User@Rechner:~> ifconfig
      2. bash: ifconfig: command not found
      Der Befehl ifconfig wird als normaler User nicht gefunden, er ist eigentlich root vorbehalten.

      Wie werde ich zu root? (dem Administrator auf einem Linux-System).

      Das geht mit dem Befehl "su" (Substitute User) und dem Rootpasswort, welches Ihr bei der Installation angeben musstet.

      Quellcode

      1. User@Rechner:~> su
      2. Passwort:
      Hier werden _KEINE_ **** oder ähnliches angezeigt, das ist auch gut so, denn sonst könnte jemand die Länge des Passworts sehen.

      Quellcode

      1. Rechner: # ifconfig
      2. eth0 Protokoll:Ethernet Hardware Adresse 00:C0:9F:6B:BE:01
      3. UP BROADCAST MULTICAST MTU:1500 Metric:1
      4. RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
      5. TX packets:52 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
      6. collisions:14 Sendewarteschlangenlänge:1000
      7. RX bytes:0 (0.0 b) TX bytes:2900 (2.8 Kb)
      8. Interrupt:6
      9. eth1 Protokoll:Ethernet Hardware Adresse 00:0E:35:8A:AD:BA
      10. inet Adresse:192.168.0.4 Bcast:192.168.0.255 Maske:255.255.255.0
      11. inet6 Adresse: fe80::20e:35ff:fe8a:adba/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
      12. UP BROADCAST RUNNING MULTICAST MTU:1500 Metric:1
      13. RX packets:126886 errors:1 dropped:1 overruns:0 frame:0
      14. TX packets:118403 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
      15. collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:1000
      16. RX bytes:105386619 (100.5 Mb) TX bytes:16771651 (15.9 Mb)
      17. Interrupt:10 Basisadresse:0xc000 Speicher:d0208000-d0208fff
      18. lo Protokoll:Lokale Schleife
      19. inet Adresse:127.0.0.1 Maske:255.0.0.0
      20. inet6 Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
      21. UP LOOPBACK RUNNING MTU:16436 Metric:1
      22. RX packets:187 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
      23. TX packets:187 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
      24. collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:0
      25. RX bytes:17536 (17.1 Kb) TX bytes:17536 (17.1 Kb)
      Und schon funktioniert das!

      3. Und wie poste ich das dann?

      Nun ja, einfach den selben Weg zurück, Ausgabe kopieren (siehe oben, markieren mit der Maus) und hier einfügen (Mittelklick).

      Wichtig:

      Setzt unbedingt CODE-Tags! => pc-forum24.de/root-forum/2757-…allen-nutzen-bringen.html


      4. Ausgabeumleitung:

      Manchmal (gerade bei Netzwerkproblemen) muß man die Befehle eintippen und kann sie nicht direkt posten, da man dazu das OS oder den Rechner wechseln muss.

      Hierzu bietet sich dann die Umleitung der Ausgabe in eine Datei an, die man dann transferieren und posten kann.

      Quellcode

      1. Befehl > /Pfad/zur/Ausgabedatei/Datei.txt
      Schreibt die Ausgabe in eine Datei (unter Windows wäre das übrigens genau das selbe, also sagt nicht das wäre nur was für Linuxfreaks).

      Und für "Fortgeschrittene", die nicht jeden Befehl einzeln in eine extra Datei schreiben wollen.

      Quellcode

      1. Befehl1 > /Pfad/zur/Ausgabedatei/Datei.txt
      2. Befehl2 >> /Pfad/zur/Ausgabedatei/Datei.txt
      Eine Ausgabeumleitung mit zwei ">>" hängt die Ausgabe an eine bestehende Datei hinten an.

      5. Was mache ich mit den Ausgaben, BEVOR ich eine Antwort poste?

      Ihr dürft auch gerne die Ausgaben zuerst LESEN und nach Fehlermeldungen durchsuchen, auch wenn Ihr eine Fehlermeldung nicht versteht, denn dann müssen wir nicht teilweise mehrere hundert/tausend Zeilen Logs durchsuchen, um vielleicht eine Fehlermeldung zu finden.

      Unsere Lust zu helfen sinkt jedenfalls erfahrungsgemäß rapide ab, wenn man nur Ausgaben hingepfeffert bekommt und sieht, daß er Hilfesuchende sie nicht mal ansatzweise gelesen hat. Außerdem lernt Ihr dabei umso mehr und Fehlermeldungen sind unter Linux meist sehr aufschlussreich, auch wenn man sie noch nicht vollständig versteht.

      Nicht selten kann man auch durch Eingabe der Fehlermeldung in eine Suchmaschine _wertvolle_ Informationen erhalten. Wenn zur gesamten Fehlermeldung (meist ist das eine Zeile) nichts gefunden wird, dann kürzt diese WORTWEISE einmal von vorne und einmal von hinten beginnend, ihr findet zu 99,99% etwas, oder was meint Ihr, wie wir die meisten Fehlermeldungen/Tipps finden?

      Also auf gut Deutsch: Macht Eure Hausaufgaben, wenn ihr Hilfe wollt.

      Greetz,

      RM
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      Bootloaderprobleme

      1. Welchen Bootloader habe ich überhaupt?

      Unter SuSE liegen die Einstellungen in /etc/sysconfig/bootloader

      Quellcode

      1. grep -i Type /etc/sysconfig/bootloader


      2. Ort der Installation des Bootloaders?

      Quellcode

      1. grep -i location /etc/sysconfig/bootloader


      Die Datei /etc/sysconfig/bootloader selbst ist so klein, daß Ihr sie auch im Ganzen posten könnt.

      Quellcode

      1. cat /etc/sysconfig/bootloader


      3. Informationen über Festplatten und Partitionen.

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. fdisk -l #das ist ein kleines "L" keine "1" und kein großes "i"!
      4. cat /etc/fstab


      4a. Ich habe GRUB (siehe 1., heutzutage der Normalfall)

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. cat /boot/grub/menu.lst
      4. cat /boot/grub/device.map


      4b. Ich habe Lilo

      Quellcode

      1. cat /etc/lilo.conf


      Und für Begriffsstutzige:

      1. bis 3. IMMER posten, 4a. oder 4b. je nachdem, was 1. ausspuckt.

      Greetz,

      RM
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      Softwareprobleme

      Ihr habt mir einer bestimmten Anwendung Probleme?

      Viel besser als ein "Mein Firefox funktioniert nicht wie er soll" wären folgende Ausgaben:

      Welche Version nutzt ihr?

      In dem Beispiel vom Feuerfuchs wäre eine hilfreiche Ausgabe:

      Quellcode

      1. rpm -qa | grep -i firefox


      Evtl. hilfreiche Fehlermeldungen gibts auch so:

      Startet die Anwendung aus der Konsole

      Unser Beispiel firefox startet man einfach mit dem Befehl:

      Quellcode

      1. firefox


      Oder: Spielt kaffeine ein Video nicht ab, postet den Aufruf aus der Konsole mittels

      Quellcode

      1. kaffeine /Pfad/zu/eurer/video/Datei.dingsda


      BTW: die meisten Anwendungen lassen sich aus der Konsole einfach mit dem Namen starten. Auch hier könnt ihr die von Rain_Maker angesprochenen Komfortfunktionen der Bash einsetzen.

      Grüße

      Jacko

      Probleme mit WLAN

      Welche Daten poste ich bei WLAN-Problemen?

      0. Allgemeine Angaben zum System

      Quellcode

      1. uname -a
      2. cat /etc/SuSE-release


      1. Angaben zur WLAN-Hardware:

      Quellcode

      1. /sbin/lspci #Bei fest eingebauten und PCMCIA-Karten
      2. /usr/sbin/lsusb #Bei USB-Adaptern.
      3. /usr/sbin/hwinfo --wlan


      2. Spezielle Angaben bei Notebooks:

      - Typ des Notebooks

      - Manche Notebooks benötigen einen sogenannten Softwareschalter um die Karte zu aktivieren. Hierzu ist neben der genauen Angabe zum Notebook auch wichtig zu wissen, ob eine 32- oder eine 64-bit Installation vorliegt, siehe auch Jackos Beitrag (Nr.2) in diesem Thread.
      In manchen Fällen kann man aus den Logs Hinweise auf einen fehlenden Softwareschalter finden:

      Quellcode

      1. sudo grep -i radio /var/log/messages


      3. WLAN-Firmware:

      Manche Karten benötigen Firmware-Dateien um richtig zu funktionieren. Selbst bei richtiger Konfiguration arbeiten also diese Karten nicht, wenn die entsprechende Firmware fehlt.

      Ob eine Firmware benötigt wird, lässt sich meist recht einfach herausfinden.

      Quellcode

      1. sudo grep -i firmware /var/log/messages
      2. dmesg|grep -i firmware
      3. ls -ls /lib/firmware


      4. Allgemeines zur Konfiguration der Karte:

      - Wurde die Karte erkannt (Yast => Netzwerkgeräte => Netzwerkkarte)?

      - Wurde Traditionell mit ifup oder über den Networkmanager eingerichtet? Bei der Verwendung von ifup zusätzlich die Ausgabe von

      Quellcode

      1. rpm -q kinternet
      2. /usr/sbin/rcsmpppd status


      - Welche Verschlüsselung soll eingesetzt werden? (WPA/WEP/keine?) Bei der Verwendung von WPA zusätzlich die Ausgabe von

      Quellcode

      1. rpm -q wpa_supplicant


      5. Daten zur Konfiguration aller Netzwerkinterfaces.

      Quellcode

      1. /sbin/ifconfig
      2. /sbin/ip a
      3. /usr/sbin/iwconfig
      Zusätzlich hierzu die Inhalte (sic!) der relevanten Konfigurationsdateien in '/etc/sysconfig/network'. Die Dateien beginnen mit ifcfg und enthalten danach eine Hardwarekennung.
      Interessant sind alle ifcfg-Dateien _ausser_ ifcfg-lo und ifcfg-template. Meist ist gerade die Datei, welche die WLAN-Konfiguration enthält, nur für root lesbar (überlegt mal warum, kleiner Tipp, es steht der WLAN-Schlüssel drin!), deshalb muß sie als root ausgelesen werden, z.B. mit 'sudo cat *Dateiname*'. Alternativ könnt Ihr die Datei auch mit einem als root gestarteten Texteditor betrachten (kate, gedit ....).

      6. Allgemeine Netzwerkinformationen.

      Quellcode

      1. cat /etc/resolv.conf
      2. /sbin/route -n
      3. ping -c1 *IP_eures_WLAN_AP/Routers*
      4. ping -c1 195.135.220.3
      5. ping -c1 suse.de


      Das Script von framp unter Framp's Linux Tips und Beispielkonfigurationen - collectNWData.sh (siehe auch den Thread pc-forum24.de/internetkonfigur…-script-grosse-hilfe.html) enthält alle netzwerkspezifischen, sowie einige Hardwareinfos.

      7. Weitere Informationen zu den Namen der Netzwerkinterfaces

      Besonders bei Karten mit Ralink-Chipsatz tritt ab und zu ein Problem auf, welches mit udev zusammenhängt.

      Quellcode

      1. grep -i persistent /etc/sysconfig/network/config
      2. egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*net_persistent* [color='Red']#bis openSUSE 10.2[/color]
      3. egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*persistent-net* [color='Red']#ab openSUSE 10.3[/color]


      Welches Kernelmodul wird welcher Schnittstelle zugeordnet?

      Quellcode

      1. egrep -r '(eth|ath|wlan|ra)([0-9]|10)' /etc/modprobe.*|egrep -v '#|blacklist'
      2. cat /etc/sysconfig/hardware/hwcfg-bus* #nur bis einschließlich openSUSE 10.2


      Greetz,

      RM
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      Probleme mit Partitionen bzw. (externen) Speichermedien.

      1. Hardwareinformationen (Festplatte, CD/DVD, USB-Stick/Festplatte)

      Quellcode

      1. /usr/sbin/hwinfo --disk
      2. /usr/sbin/hwinfo --cdrom
      3. /usr/sbin/hwinfo --usb
      Welcher Befehl für das jeweilige Medium der richtige ist, sollte eigentlich klar sein.

      2. Partitionierung bei Speichermedien (ausser CD/DVD)

      Quellcode

      1. su -c "/sbin/fdisk -l"


      3. Welche Partitionen sind eingebunden?

      Quellcode

      1. mount


      4. Einträge in der fstab und mtab

      Quellcode

      1. cat /etc/fstab
      2. cat /etc/mtab


      Das Ganze logischerweise mit angestöpselter Hardware.

      5. Nur für externe Hardware => Kernelmeldungen beim "Einstöpseln".

      Quellcode

      1. su -c "tail -F /var/log/messages"
      Anschliessend entsprechendes Gerät einstöpseln bzw. Medium einlegen (CD/DVD).

      Letzteres kann auch bei anderen externen Medien (z.B. Webcam oder USB-WLAN Stick) nützlich sein.

      Greetz,

      RM
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      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Rain_Maker“ () aus folgendem Grund: Typo und "su -c" statt sudo

      Netzwerkprobleme allgemein (NICHT WLAN)

      1. Allgemeine Angaben zur Art der Verbindung.

      - Welche Art der Verbindung?

      LAN über Router, DSL über Netzwerkkarte, ISDN, analoges Modem, etwas anderes?

      - Welche externe Hardware?

      Typ des Routers oder DSL-Modems usw.

      2. Angaben zur internen Hardware

      Quellcode

      1. /sbin/lspci #Bei fest eingebauten und PCMCIA-Karten
      2. /usr/sbin/lsusb #Bei USB-Adaptern.
      3. /usr/sbin/hwinfo --netcard #Netzwerkkarte
      4. /usr/sbin/hwinfo --modem #analoges Modem
      5. /usr/sbin/hwinfo --isdn #Na was wohl?


      3. Allgemeines zur Konfiguration der Hardware:

      - Wurde die Karte erkannt (Yast => Netzwerkgeräte => *Jeweiliger Unterpunkt*)?

      - Wurde Traditionell mit ifup oder über den Networkmanager eingerichtet? Bei der Verwendung von ifup zusätzlich die Ausgabe von

      Quellcode

      1. rpm -q kinternet
      2. /usr/sbin/rcsmpppd status


      4. Daten zur Konfiguration aller Netzwerkinterfaces.

      Quellcode

      1. /sbin/ifconfig
      2. /sbin/ip a
      Zusätzlich hierzu die Inhalte (sic!) der relevanten Konfigurationsdateien in '/etc/sysconfig/network'. Die Dateien beginnen mit ifcfg und enthalten danach eine Hardwarekennung.
      Interessant sind alle ifcfg-Dateien _ausser_ ifcfg-lo und ifcfg-template.

      5. Allgemeine Netzwerkinformationen.

      Quellcode

      1. cat /etc/resolv.conf
      2. /sbin/route -n
      3. ping -c1 *IP_des_Routers*
      4. ping -c1 195.135.220.3
      5. ping -c1 suse.de


      Das Script von framp unter Framp's Linux Tips und Beispielkonfigurationen - collectNWData.sh (siehe auch den Thread pc-forum24.de/internetkonfigur…-script-grosse-hilfe.html) enthält alle netzwerkspezifischen, sowie einige Hardwareinfos.

      7. Weitere Informationen zu den Namen der Netzwerkinterfaces

      Einträge in der udev-Konfiguration:

      Quellcode

      1. grep -i persistent /etc/sysconfig/network/config
      2. egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*net_persistent* [color='Red']#bis openSUSE 10.2[/color]
      3. egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*persistent-net* [color='Red']#ab openSUSE 10.3[/color]


      Welches Kernelmodul wird welcher Schnittstelle zugeordnet?

      Quellcode

      1. egrep -r '(eth|ath|wlan|ra)([0-9]|10)' /etc/modprobe.*|egrep -v '#|blacklist'
      2. cat /etc/sysconfig/hardware/hwcfg-bus* #nur bis einschließlich openSUSE 10.2


      Greetz,

      RM
      "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

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      Probleme mit der Einrichtung der Grafikkarte (X-Server)

      Zunächst ein Satz vorweg, besonders an die User, die frisch in Linux eingestiegen sind (was ja meist bedeutet, daß sie von einem anderen OS gewechselt haben, welches sehr stark auf die grafische Oberfläche zentriert ist).

      Ein nicht startendes GUI bedeutet _nicht_, daß das System "nicht mehr funktionsfähig" ist oder ähnliches, Linux lässt sich auch ohne grafische Oberfläche bedienen, also "keine Panik".

      Meist tritt dieses Problem auf, nachdem ein proprietärer Grafikkartentreiber (ATI oder NVidia) fehlerhaft installiert wurde, es existieren jedoch immer genügend Wege, die grafische Oberfläche wieder funktionsfähig zu "restaurieren" bzw. funktionieren die wichtigsten Systemwerkzeuge auch ohne GUI.

      Die zentrale Einrichtungsdatei der grafischen Oberfläche (der geneigte Linuxer nennt ihn "X-Server") ist "/etc/X11/xorg.conf", bei der Installation/Einrichtung eines proprietären Grafikkartentreibers werden von allen Installern Backupdateien dieser Datei angelegt.

      Sofern die Einrichtung über sax2 erfolgte, existiert ein Backup mit Namen

      xorg.conf.saxsave

      die Tools "aticonfig" und "nvidia-xconfig" legen ebenfalls Sicherungskopien mit entsprechendem Namen an.

      In den meisten Fällen kann man durch Einspielen dieses Backups die grafische Oberfläche wieder herstellen, ansonsten hilft unter openSUSE auch sax2, dazu aber später, denn die nun folgenden Ausgaben benötigen die Helfer aus dem "nicht funktionierenden" System, um die passenden Fehlermeldungen in den Logdateien zu erhalten.

      Hierzu empfehle ich ausserdem die in Beitrag 4 vorgestellte Ausgabeumleitung zu verwenden, die entsprechenden Informationen zusammen zu tragen und danach X über die Backupdatei oder mit sax2 wieder her zu stellen.

      0) Sicherungskopien aller xorg.conf-Dateien anlegen

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. cp /etc/X11/xorg.conf* /root/
      Damit hat man von allen bisherigen xorg.conf-Dateien Backups für die spätere Wiederherstellung gesichert.


      1) Ausgaben zur derzeitigen, fehlerhaften X-Konfiguration:

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. grep Driver /etc/X11/xorg.conf >> /tmp/X-Errors.txt
      4. grep Load /etc/X11/xorg.conf >> /tmp/X-Errors.txt
      5. grep -E 'EE|WW' /var/log/Xorg.0.log >> /tmp/X-Errors.txt
      Die Datei /tmp/X-Errors.txt enthält nun die wichtigsten Informationen, warum der X-Server nicht starten konnte.

      2) Wiederherstellen von X mit einem minimalen, aber funktionsfähigen Treiber:

      Möglichkeit A: Einspielen eines Backups

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. cd /etc/X11/
      4. ls -l xorg.conf*
      zeigt alle Backups an.

      Beispiel:

      Quellcode

      1. -rw-r--r-- 1 root root 7091 Jul 21 00:20 /etc/X11/xorg.conf
      2. -rw-r--r-- 1 root root 36 Jul 21 00:20 /etc/X11/xorg.conf.md5
      3. -rw-r--r-- 1 root root 5399 Jul 21 00:17 /etc/X11/xorg.conf.saxsave
      Die Datei xorg.conf.saxsave scheint ein passender Kandidat zu sein, also einfach kopieren

      Quellcode

      1. cp xorg.conf.saxsave xorg.conf
      2. rcxdm restart
      und X sollte mit den vorherigen Einstellungen wieder starten.

      Möglichkeit B: Neueinrichtung mittels Sax2 (openSUSE)

      Sollte keines der vorhandenen Backups zu laufendem X-Server führen, so kann man X mit einem nativen Treiber wie vesa oder fbdev wieder herstellen.

      Bitte NICHT allzu hohe Auflösungen wählen, das kann man alles später wieder zurechtbiegen, für die meisten Anfänger ist es besser überhaupt wieder eine GUI zu haben, egal wie mies die Auflösung oder "Grafikperformance" ist.

      Quellcode

      1. sax2 -r -m 0=vesa
      2. rcxdm restart
      stellt den X-Server mit dem nativen "vesa"-Treiber wieder her.

      Sollte das nicht funktionieren, dann

      Quellcode

      1. sax2 -r -m 0=fbdev
      2. rcxdm restart
      um X mit dem Framebuffertreiber "fbdev" zu starten.

      3. Weitere Infos zur Hardware und dem System sammeln

      Nachdem nun X wieder startet (sollte es in > 99% aller Fälle tun) können zusätzliche Informationen gesammelt und einfach gepostet werden.

      a) Welche Grafikhardware ist verbaut?

      - Name der Grafikkarte

      - Ausgabe von

      Quellcode

      1. /usr/sbin/hwinfo --gfxcard
      2. /sbin/lspci -nn |grep -i vga


      b) Welcher Treiber wurde installiert?

      - bei Installation "von Hand" den genauen Dateinamen

      - bei Installation über ein RPM-Paket

      Quellcode

      1. rpm -qa "*kernel*" "*gcc*" "*make*" "*nvidia*" "*fglrx*"


      c) Welche Kernelmodule sind vorhanden (ATI oder NVidia) und geladen?

      Quellcode

      1. find /lib/modules/ -iname "*nvidia*" # bei NVidia-Karten
      2. find /lib/modules/ -iname "*fglrx*" # bei ATI-Karten
      3. lsmod | grep -E 'nvidia|fglrx|radeon'


      d) Welche Backups waren zu Beginn vorhanden (für spätere Nachfragen)

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. ls -l /root/xorg.conf*


      4) Posten:

      Bitte die Ausgaben von 3) und den gesamten Inhalt der Datei /tmp/X-Errors.txt posten.

      Mit vollständig geposteten Informationen ist nun eine schnelle Diagnose und meist auch eine effiziente Hilfe möglich.

      Greetz,

      RM
      "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

      Dies ist ein _öffentliches_ Supportforum, keinerlei Support per PN, EMail oder Instant Messenger.

      openSUSE Leap 42.3 - Kernel 4.18.x - fluxbox 1.3.7

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      Probleme mit/nach der Installation von Software

      Welche Informationen werden bei Problemen mit der Installation von Software benötigt?

      Das Ganze ist auf openSUSE ausgelegt, für andere Distributionen die entsprechende Dokumentation der Paketinstallationstools (dpkg, apt, yum ......) konsultieren.

      Einige der Ausgaben werden bei richtiger Anwendung dazu führen, daß man sein Problem auch ohne Anfrage lösen kann.

      0) Was soll ich tun, BEVOR ich eine Frage stelle?

      pc-forum24.de/linux-howtos/230…newbies-linux-way-do.html

      und

      pc-forum24.de/linux-howtos/113…opensuse-10-3-11-0-a.html

      bzw.

      Zusätzliche Paketquellen - openSUSE

      lesen!

      A) Genaue Angaben zum System und zur Software, die man installiert hat/installieren möchte.

      Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, aber viele scheinen das zu vergessen, wenn man so Sätze liest wie "Ich will ein Programm installieren und bekomme ne Fehlermeldung".

      - WAS will ich WIE installieren? (Programmname, exakte Version, genauer Name des Paketes, z.B. foo-bar-tar.gz/bz2, foo-bar-1337-42.i386.rpm, foo-bar-run-Installer ......)

      - WO will ich es installieren (Name der Distribution, exakte Versionsnummer und Architektur)

      Für openSUSE

      Quellcode

      1. uname -a
      2. arch
      3. cat /etc/SuSE-release


      Allgemein (dürfte die meisten Distributionen "erschlagen"):

      Quellcode

      1. uname -a
      2. arch
      3. cat /etc/*release*
      4. cat /etc/*version*


      Eine vollständige Liste, wie die entsprechenden Dateien unter $DISTRIBUTION heissen, findet man hier:

      Apache Friends Forum • View topic - Linux Distribution herausfinden?

      - WOHER habe ich das Programm (Downloadlink/Homepage)

      B) Ich nutze ein fertiges Paketformat und erhalte beim Installieren über den Paketmanager Meldungen wegen fehlender Abhängigkeiten, was soll ich tun?

      - Die Ausgaben zu A) posten!

      - Die Fehlermeldungen _im Wortlaut_ posten!

      - Die Liste der verfügbaren Repositorien posten:

      Quellcode

      1. zypper lr
      2. oder
      3. zypper repos
      4. oder (für openSUSE 10.3)
      5. zypper sl


      - Suche nach Paketen

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. zypper se -s Paketname
      Als Paketname verwendet man natürlich genau das, was einem als Fehlermeldung ausgespuckt wurde!

      - Der obige Befehl findet nichts, wo kann ich noch suchen?

      Entweder über webpin oder auf der offiziellen openSUSE-Homepage.

      Webpin

      Software.openSUSE.org

      Auch diese Schritte _BEVOR_ man eine Anfrage stellt durchführen, meist erledigt sich das Problem dann von alleine.

      C) Probleme beim Update einer Version

      - Ich erhalte Fehlermeldungen beim Versuch eine neuere Version einzuspielen, was soll ich tun?

      - Die Ausgaben zu A) und B) posten! (Oft genug wird da von Hand irgendetwas versucht ins System zu prügeln, was nicht passt).

      Welche Pakete dieses Programms sind aktuell schon installiert?

      Quellcode

      1. rpm -qa "*Suchbegriff1*" "*Suchbegriff2*"
      wobei "*Suchbegriff*" natürlich passend zum Programm zu wählen ist, es können auch Teile des Namens verwendet werden.

      Wer z.B. ein Problem mit kaffeine hat und eine Fehlermeldung erhält, daß xine keinen Decoder findet, der sucht nach:

      Quellcode

      1. rpm -qa "*kaffeine*" "*xine*"


      Auch die Suche mit zypper bietet sich an

      Quellcode

      1. su
      2. Passwort
      3. zypper se -s kaffeine xine
      denn hier stehen auch die Quellen dabei, aus welchen man die Pakete installiert hat, installierte Pakete werden mit "i" gekennzeichnet.

      Diese Ausgaben sind natürlich _auch_ sinnvoll, wenn NACH der Installation eines neuen Programmes Probleme mit diesem auftreten.

      Je mehr verwertbaren Input ihr uns liefert, desto eher können wir auch brauchbaren Output zurück geben.

      Greetz,

      RM
      "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

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