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Thema: Installation auf raid0

  1. #1
    cal
    cal ist offline
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    Standard Installation auf raid0

    Hallo,
    ich schreib das hier mal im smalltalk- Bereich.
    Ich hab kein echtes Problem, alles läuft, ich würd nur gerne wissen warum und worauf.

    Also -mir war mal wieder langweilig, zuviel verfügbarer Festplattenplatz, versuch ich halt mal eine SuSE auf mein ziemlich unbenutztes Raid0 zu pflanzen.

    Ich habe einen on-board-Raid-Controller
    Code:
    lspci -nn 
    01:00.0 Mass storage controller [0180]: Silicon Image, Inc. SiI 3132 Serial ATA Raid II Controller [1095:3132] (rev 01)
    Also fake-Raid und den folglich im BIOS deaktiviert.

    Vor allem für Fotobearbeitung hatte ich mir dann ein Software-raid0 über 2 80GB-Platten mittels mdadm unter SuSE11.0 x86_64 eingerichtet. Ca 145 GB mit ext3 formatiert.
    Ferner läuft auch noch ein Raid1 -ebenfalls mdadm- für sicheres Aufbewahren von Daten.
    Eine weitere Platte war bis auf eine swap frei.

    Auf dieser freien Platte hab ich eine /boot angelegt, da die /boot nicht auf einem stripe liegen darf.
    Dann die SuSE11.1i586-DVD drauf und wollte fröhlich installieren.
    Bis mir der Yast ein
    Code:
    raid-nvidia_eighfbce
    anzeigte, das aber nur eine Partition in der Größe der einen HD hatte (74,5 GB).
    SuSe 11.0 hatte mir das "ganz normal" als
    Code:
    Raid /dev/md1
    mit einer Partition von 145 GB angezeigt.
    Versuch die Partition zu vergrößern lehnte Yast ab -"nicht möglich".
    Aber löschen und neu erstellen ging, also eine /root, eine /home und eine /user angelegt -dabei das raid selbst nicht angetastet, nur neu partioniert und formatiert. Insgesamt 145 GB, gesamte Platte(n) da.
    Installation auch kein Problem, booten aus /boot-Partition und dann den boot-Eintrag für die "Neue" einfach in die menu.lst derjenigen SuSE kopiert die ich normalerweise über den MBR starte.
    Keine Probleme -SuSE11.1i586 startet und alles läuft.

    Dann wieder in die SuSE 11.0 gebootet die in ihrer fstab den Eintrag der /dev/md1 drin hatte und garnicht glücklich darüber war daß da jemand dran rumgefummelt hatte.
    "fschk failed".
    booten abgebrochen, fix mal root!
    Eintrag aus der fstab entfernt, mtab enthielt nur noch die root-Partition -> gefixt, ok bootet wieder.

    Aus der 11.1i586 sieht fdisk -l so aus:
    Code:
    linux-araa:~ # fdisk -l
    
    Disk /dev/sda: 81.9 GB, 81964302336 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 9964 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0xf5c4f5c4                     
    Meine Suse 11.1x86_64:
       Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/sda1   *           1        2611    20972826   83  Linux 
    /dev/sda2            2612        9964    59062972+  83  Linux 
    
    Disk /dev/sdb: 160.0 GB, 160041885696 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 19457 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x000a9a3a                     
    Die Platte mit swap und /boot (Rest frei):
       Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/sdb1               1         122      979933+  82  Linux swap / Solaris
    /dev/sdb2             123         774     5237190   83  Linux        
    /dev/sdb3             775        7955    57681382+   f  W95 Ext'd (LBA)     
    /dev/sdb4            7956       19457    92389815   83  Linux               
    /dev/sdb5             775        3384    20964793+  83  Linux               
    /dev/sdb6            3385        7955    36716526   83  Linux               
    
    Disk /dev/sdc: 320.0 GB, 320072933376 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 38913 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x00097e16                     
    Meine Suse 11.0x86_64 und die eine Hälfte des Mirrors:
       Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/sdc1   *           1        1306    10490413+  83  Linux 
    /dev/sdc2            1307        3917    20972857+  83  Linux 
    /dev/sdc3            3918       38913   281105370   fd  Linux raid autodetect
    
    Disk /dev/sdd: 320.0 GB, 320072933376 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 38913 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x000472aa                     
    Mein Sidux und die andere Hälfte des Mirrors:                                                                                                                 Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System                                                                    
    /dev/sdd1   *           1        1459    11719386   83  Linux                                                                     
    /dev/sdd2            1460        3927    19824210   83  Linux                                                                     
    /dev/sdd3            3928       38913   281025045   fd  Linux raid autodetect                                                                                  
    Disk /dev/sde: 80.0 GB, 80026361856 bytes                                                                                         
    255 heads, 63 sectors/track, 9729 cylinders                                                                                       
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes                                   Disk identifier: 0x000d7c07  
    
    Die erste Platte meines Stripe das /root, /home und /user enthält:                                    
       Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/sde1               2        3917    31455270   83  Linux 
    /dev/sde2            3918       11749    62910540   83  Linux 
    /dev/sde3           11750       19452    61874347+  83  Linux 
     
    Disk /dev/sdf: 80.0 GB, 80000000000 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 9726 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x000d9711                     
    Die zweite Platte meines Stripe das /root, /home und /user enthält:
       Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/sdf1   *           1        9726    78124063+  fd  Linux raid autodetect
     
    Disk /dev/dm-0: 159.9 GB, 159999983616 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 19452 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x000d7c07                     
    Das Stripe - Raid:
         Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
    /dev/dm-0p1               2        3917    31455270   83  Linux 
    /dev/dm-0p2            3918       11749    62910540   83  Linux 
    /dev/dm-0p3           11750       19452    61874347+  83  Linux 
    
    Disk /dev/dm-1: 32.2 GB, 32210196480 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 3916 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x00000000                     
    
    Disk /dev/dm-1 doesn't contain a valid partition table
    
    Disk /dev/dm-2: 64.4 GB, 64420392960 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 7832 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x00000000                     
    
    Disk /dev/dm-2 doesn't contain a valid partition table
    
    Disk /dev/dm-3: 63.3 GB, 63359331840 bytes
    255 heads, 63 sectors/track, 7703 cylinders
    Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
    Disk identifier: 0x00000000
    
    Disk /dev/dm-3 doesn't contain a valid partition table
    
    Disk /dev/md0: 287.7 GB, 287769505792 bytes
    2 heads, 4 sectors/track, 70256227 cylinders
    Units = cylinders of 8 * 512 = 4096 bytes
    Disk identifier: 0x00000000
    
    Disk /dev/md0 doesn't contain a valid partition table
    Was mich irritiert ist das "linux-raid-autodetect" bei der letzten Platte, bzw dessen Fehlen bei der vorletzten und daß eine der beiden Platten in drei Partitionen aufgeteilt ist, die andere aber nicht.

    Weiterhin das hier anscheinend zwei unterschiedliche mapper zur Anwendung kommen obwohl ich doch beide Raids ursprünglich als reine Software-Raids mit dem mdadm erstellt hatte.

    Kann mir jemand erklären (oder meinetwegen gern auch vermuten) was da passiert ist?
    Geändert von cal (18.01.2009 um 07:47 Uhr)
    Grüße von der Südlichen Weinstraße
    Jürgen

    "Was nützt es dem Menschen wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt"
    Ernst Reinhold Hauschka

    Auf Arbeitsplatte: SuSE 11.1 Kernel 2.6.27.7-9-pae ,KDE4.13, i586

    Testplatte: openSUSE 11.1
    2.6.27.7-9-default, KDE4.2, x86_64

    AMD 64x2 4600+; Asus A8N32-SLI; ATI X1900 GT;
    Technisat SkyStar2, 2GB RAM, Netgear WPN311 mit Atheros AR5212/AR5213, Canon IP5000

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