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Thema: Users4Users : Die besten NICHT-geheimen "Shell-Tricks" der Linux-User

  1. #31
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Mal ein kleiner Test.

    #UNIX - UNIX Humor - HelpDesk

    Je lauter und öfter Ihr hier lacht, umso besser kennt Ihr Euch wohl aus....

    Greetz,

    RM
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

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    openSUSE 11.4 - 3.3.X-desktop - fluxbox 1.3.2

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  2. #32
    jo
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    Standard Zum nachlesen und Schreibtischvermüllen. / Instant Ordnerlösching

    Wer jetzt nach dieser Flut von nützlichen Beiträgen meint:

    "Das kann ich mir sowieso nicht alles merken" (Auch ohne TypeRiders Gedächtnis

    verständlich), sollte sich DAS mal genauer anschauen.

    Ist zwar nicht so hilfreich wie das, was hier schon alles gepostet wurde (meldet euch doch

    mal bei Wikipedia, ist echt druckreif), aber immerhin auch ohne Konsolenbefehl erreichbar.

    Ach ja, wer mal einen Ordner samt Inhalt löschen will, ohne erst hineninzuwechseln,

    Code:
    cd $NameDesZuLöschendenOrdners
    den Inhalt in die ewigen /dev/null-Gründe zu schicken und anschließend wieder mit

    Code:
    cd ..
    und

    Code:
    rmdir $NameDesZuLöschendenOrdners
    Klarschiff zu machen (kann v. a. mit Unterverzeichnisssen etwas dauern), solte lieber

    Code:
    rm -r $NameDesZuLöschendenOrdners
    oder

    Code:
    rm -r /Pfad/zur/Datei\Ordner
    verwenden. Löscht Ordner samt Inhalt und Unterverzeichnissen in 0,nix. Und

    anschließend sieht der Konquerorhintergrund (je nach Coloer-Scheme) aus wie das

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    Für Freunde gepflegter Satire
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  3. #33
    jo
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    Daumen hoch Wildcards

    Neben <TAB> gibt es auch noch eine andere Art des Vervollständigen von Begriffen aller Art:

    Die Wildcard. Hört sich spektakulär an, ist aber nur ein simler * .

    (Tastenkombi: <Shift><Taste neben dem Ü>) Beispiele:

    Code:
    locate kochre*
    Sucht alle Dateien, die mit "kochre" anfangen.

    Code:
    locate *zepte
    sucht alle Dateien, die mit "zepte" aufhören.

    Code:
    locate k*e.txt
    Sucht alle Dateien, die mit "k" anfangen und auf "e.txt" enden.

    Code:
    rm -r *
    Löscht alle Dateien und Ordner im aktuellen Verzeichnis.

    Die Wildcard kann also Zeichen aller Art und beliebiger Anzahl symbolisieren. Praktisch

    beim Suchen!

    adJO
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  4. #34
    Lehrling Avatar von TypeRyder
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    Standard AW: Users4Users : Die besten NICHT-geheimen "Shell-Tricks" der Linux-User

    Bisweilen muss man einen Nutzer einer bestehenden Gruppe hinzufügen - beispielsweise, wenn er die Gruppenrechte benötigt, um eine damit zusammenhängende Resource (Sound, Brenner etc.) zu nutzen.

    Einen User könnt ihr einer Gruppe mit dem Befehl "gpasswd" hinzufügen:
    Code:
    gpasswd -a (Username) (Gruppenname)
    Alternativ kann man die Gruppen auch händisch mit einem Editor seiner Wahl bearbeiten, sie finden sich (zumindest unter debian) unter: /etc/group
    010 Praise the Evil KANIN From Outer Space!
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    111 Privatsphäre ist kein Verbrechen!
    Besucht das Unknown Online - Forum - ein Ingameforum für SR4.

  5. #35
    Lehrling
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    Standard AW: Users4Users : Die besten NICHT-geheimen "Shell-Tricks" der Linux-User

    Ergänzung:
    Zitat Zitat von TypeRyder Beitrag anzeigen
    Bisweilen muss man einen Nutzer einer bestehenden Gruppe hinzufügen - beispielsweise, wenn er die Gruppenrechte benötigt, um eine damit zusammenhängende Resource (Sound, Brenner etc.) zu nutzen.
    gpasswd dient eigentlich zum Ändern von Gruppenpasswörtern.

    Um die Gruppenzugehörigkeit eines Users z.B. unter openSUSE zu ändern wird der Befehl groupmod verwendet:
    Code:
    groupmod -A <User> <Group>
    bzw.
    Code:
    groupmod -R <User> <Group>
    um den betreffenden User wieder aus der Grupe zu entfernen.
    Gruß b3ll3roph0n
    --
    Denken hilft !

    Für alle meine Beiträge gelten, außer bei Zitaten, die Creative Commons.

  6. #36
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    Standard AW: Users4Users : Die besten NICHT-geheimen "Shell-Tricks" der Linux-User

    Zitat Zitat von Twingo1803 Beitrag anzeigen
    So, jetzt will (und kann) ich meinen Senf auch mal zugeben.
    Ich wollte vor kurzem mal wissen, wie ich den freien Platz auf der Festplatte herausfinde.
    Da gibt es einen recht einfachen Befehl.
    Code:
     df
    Kann man sich gut mit der Eselsbrücke DIE FESTPLATTE merken.
    Dabei gleich ein Gruss an BASTI, der mir dies verraten hat ;o)
    und mit dem kleinen zusatz -h wird das ganze auch für uns menschen verständlich

    Code:
    df -h

  7. #37
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard AW: Users4Users : Die besten NICHT-geheimen "Shell-Tricks" der Linux-User

    Wo wir gerade bei "-h" als Parameter sind, der ausnahmsweise nicht für "help" steht (hier bedeutet er "human readable"), fällt mir noch ein Befehl ein, bei dem der selbe Parameter zum Einsatz kommt:

    Code:
    du -h
    zeigt die Größe eines Verzeichnisses samt Unterordner an.

    Mit dem Parameter "--max-depth=*Zahl*" kann man einschränken, wieviele Unterverzeichnisebenen angezeigt werden.

    Code:
    du -h --max-depth=1 /usr/src/
    zeigt also die Größe von /usr/src/ samt der Unterordner, die sich direkt darin befinden, aber ohne deren Unterordner an.

    Code:
    du -h --max-depth=1 /usr/src/
    4,0K    /usr/src/kernel-modules
    23M     /usr/src/linux-2.6.22.9-ccj54-obj
    4,1M    /usr/src/debug
    27M     /usr/src/linux-2.6.18.8-0.7-obj
    276M    /usr/src/linux-2.6.18.8-0.7
    303M    /usr/src/linux-2.6.22.9-ccj54
    148K    /usr/src/linux-2.6.18.8-0.5
    466M    /usr/src/packages
    1,1G    /usr/src/
    (BTW: Die knapp 500MB, die sich da in "packages" befinden, findet man hier grösstenteils in unserem Downloadarchiv.)

    Ganz Mutige probieren den obigen Befehl mal ohne --max-depth, aber Vorsicht, wenn Ihr nicht schwindelfrei seid!

    Weitere Informationen liefert wie immer die Manual-Page:

    Code:
    man du
    Greetz,

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  8. #38
    Administrator Avatar von Kernelman
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    Standard Nachtrag zum Befehl "chmod"

    Hier wird von TypeRyder beschrieben, wie Rechte an einzelnen Dateien oder
    Verzeichnissen geändert werden können.

    Nun kann es auch vorkommen, daß man für alle Dateien oder Ordner in einem
    Verzeichnis die Rechte auf einmal setzen möchte. Nachdem Dateien und Ordner
    jeweils andere Rechte benötigen, benötigt man unterschiedliche Syntaxen.

    Mit chmod <irgendwas> kommt man nicht ans Ziel.

    Der Befehl find erweist sich als nützlicher Helfer für rekursive Rechtevergabe.

    Rechteänderung (rekursiv) aller Dateien in einem Verzeichnis:
    Code:
    find  /home/kernelman/beispielordner/ -type f -exec chmod 644 {} \;
    wobei -type <Typ> definiert, welche Art von Datei dem Befehl "chmod" übergeben wird.
    f steht für "normale Datei".
    d für "Verzeichnis"
    l
    für"symbolischer Link"

    Also lautet die Syntax zum Ändern der Rechte aller Verzeichnisse:
    Code:
    find  /home/kernelman/beispielordner/ -type d -exec chmod 755 {} \;
    Gruß

    KM
    Lesen gefährdet die Dummheit!

    openSUSE 11.3-64Bit 2.6.34.7-0.7-desktop KDE 4.4.4

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  9. #39
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Quadkonsole - für die, die viel zu tun haben ...

    Weniger ein "Shelltrick" als eher eine "trickreiche Shell" (für KDE-User) ist "Quadkonsole".

    Der Name ist Programm, man hat in einem Fenster vier Konsolen gleichzeitig und vor allem auch gleichzeitig sichtbar zur Verfügung und kann mit "STRG+SHIFT+Pfeiltasten" zwischen den Konsolen navigieren (oder durch einfaches Aktivieren mit der Maus, das Fenster, über dem sich der Mauszeiger befindet, ist automatisch aktiv, auch ohne Klicken).

    Das sieht in voller Aktion dann so aus:



    - Rechts oben die Antwort auf die brennenden Frage "Was hatte ich denn noch mal für ein CD-ROM Laufwerk?"

    - Links oben wird gerade über ein chroot mein Archlinux aus einer laufenden openSUSE 11.0 heraus aktualisiert (chroot ist ne feine Sache)

    - Links unten baut gerade ein neuer Madwifi-Snapshot (nur ein Test, nicht "for production use" gedacht)

    - Rechts unten (last but not least) steht dann übrigens, aus welchen Repositorien man quadkonsole für openSUSE bekommt :-)

    Einziger (bisheriger) Wermutstropfen:

    Das Ganze funktioniert zur Zeit leider nur unter KDE 3.5.X (unter Arch mit KDE 4.1.3 gab es Probleme mit der dcop-Schnittstelle), an einer KDE4-Portierung wird aber wohl gearbeitet.

    Greetz,

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  10. #40
    Newbie
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    Standard AW: Inhalt von Dateien anzeigen.....

    Zitat Zitat von Rain_Maker Beitrag anzeigen
    cat
    Gut für kleine Dateien.

    2. more
    Überflüssig, denn es gibt
    3. less
    Bei less gibt es viele Möglichkeiten, z.B. mit dem Befehl "/" nach Text suchen, also mit Tippen von
    /txt
    wird nach "txt" gesucht. Vorher kann mit "i" zwischen suchen mit/ohne Berücksichtigung der Groß- und Kleinschreibung umgeschaltet werden.

    Und noch viel mehr ... einfach mal "h" Tippen, um die ausführliche Hilfe von less zu erhalten (und wers nicht in der Hilfe findet: die Hilfe wird mit "q" verlassen).

    Wenn der output eines Programms untersucht werden soll, nehme ich lieber less als grep, vor allem wenn ich nach unterschiedlichen Dingen suche oder nach dem ersten Fund das Suchergebnis verfeinern will ...

    Ein ls -lR | less beispielsweise ist zuweilen ganz praktisch ...

    grep und ls wurden in anderen Beiträgen hier kurz vorgestellt ....

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