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Thema: Users4Users: Was poste ich bei welchem Problem?

  1. #1
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Users4Users: Was poste ich bei welchem Problem?

    Hallo,

    Und hier eine neue Kategorie unseres "Users4Users".

    Der Titel deutet es hoffentlich schon an, was hier das Ziel sein soll:

    Wenn ich ein Problem mit XYZ habe, was muß ich posten, damit die wichtigsten Infos zur schnellen Analyse verfügbar sind?

    Hierbei geht es hauptsächlich um Shellkommandos und deren Ausgaben.

    Für den geneigten (Newbie-)Leser sei noch abschließend bemerkt, daß sehr häufig ein paar Befehlsausaben deutlich wertvoller und effektiver sind, als noch so lange Umschreibungen oder Screenshots.

    Greetz,

    RM
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

    Dies ist ein _öffentliches_ Supportforum, keinerlei Support per PN, EMail oder Instant Messenger.

    openSUSE 11.2-32Bit 2.6.31.12-desktop fluxbox 1.1.1+git/KDE 4.5.0

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  2. #2
    Moderator Avatar von Jacko
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    Standard Allgemeines

    Kompliment Rain_Maker, sehr sinnvolle Users4Users Idee!

    Ok, ganz allgemein sind immer folgende Infos immer sehr nützlich:

    Welche Distribution nutze ich in welcher Version?
    Welche Kernelversion nutze ich?
    Code:
    uname -r
    
    Zusätzlich ist es häufig wichtig, ob eine 32- oder 64Bit Version läuft.
    Bei SuSE hilft hier die Ausgabe von
    Code:
    cat /etc/SuSE-release
    

    Grüße

    Jacko

  3. #3
    Moderator Avatar von Jacko
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    Standard Hardwareprobleme

    Bei Hardwareproblemen hilft leider allzu oft die Artikelbezeichnung, die auf den Verpackungen steht, nur bedingt weiter.

    Zum Glück bietet Linux hier eine nette Hardware Erkennung, die wertvolle Infos liefert.

    Daher solltet ihr bei Hardware Problemen grundsätzlich die Ausgabe von
    Code:
    /sbin/lspci        # Bei "festeingebauter" Hardware
    
    sudo /usr/sbin/lsusb    # Bei USB Geräten
    
    posten.

    Hilfreich ist oft auch der
    Code:
    /usr/sbin/hwinfo
    
    Befehl.

    Bitte nutzt hier aber eine _eingeschränkte_ Ausgabe, eures jeweiligen Problemfalls, sonst kann die Ausgabe sehr lang und unübersichtlich werden.

    Siehe dazu:
    Code:
    /usr/sbin/hwinfo --help
    
    Also etwa bei Problemen mit einer Grafikkarte:
    Code:
    /usr/sbin/hwinfo --gfxcard
    
    und bei Problemen mit der Soundkarte:
    Code:
    /usr/sbin/hwinfo --sound
    
    usw.


    Grüße

    Jacko

  4. #4
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Wie komme ich an die Infos und wie poste ich sie?

    Zunächst die absoluten Basics, wie ich überhaupt die Befehle eingeben kann und wie ich die Infos passend ins Forum bringe.

    1. Wie erreiche ich eine Konsole aus KDE/GNOME oder einer anderen GUI?

    a) KDE:

    - ALT-F2 drücken und konsole oder xterm eintippen.

    - KDE-Menü System => Terminals => Und dort eine der Konsolen auswählen.

    b) GNOME:

    - Rechtsklick auf den Desktop => Terminal

    - Anwendungen = > Anwendung ausführen => gnome-terminal

    2. Der Befehl, den ich eingeben soll, wird nicht gefunden, was soll ich tun?

    a) Vertippt? Kann/darf eigentlich nicht passieren, denn es gibt 2 nette Features, die einem da helfen.

    - Autovervollständigung, siehe hierzu /bin/bash - Komfortfunktionen in der Bash

    - Copy&Paste the "Linux Way":

    Den Befehl aus dem Forum herauskopieren, hierzu reicht unter Linux ein einfaches Markieren des Textes mit der Maus. Anschließendes Einfügen erfolgt durch Mittelklick (Da sag mal einer Linux wäre nicht benutzerfreundlich, das ist bei einem anderen OS deutlich komplizierter).

    b) Falsche Zugriffsrechte?

    Manche Befehle liegen nicht in den Systempfaden ($PATH), die ein normaler User aufrufen darf, hier ein Beispiel:

    Code:
    User@Rechner:~> ifconfig
    bash: ifconfig: command not found
    
    Der Befehl ifconfig wird als normaler User nicht gefunden, er ist eigentlich root vorbehalten.

    Wie werde ich zu root? (dem Administrator auf einem Linux-System).

    Das geht mit dem Befehl "su" (Substitute User) und dem Rootpasswort, welches Ihr bei der Installation angeben musstet.

    Code:
    User@Rechner:~> su
    Passwort:
    
    Hier werden _KEINE_ **** oder ähnliches angezeigt, das ist auch gut so, denn sonst könnte jemand die Länge des Passworts sehen.
    Code:
    Rechner: # ifconfig
    eth0      Protokoll:Ethernet  Hardware Adresse 00:C0:9F:6B:BE:01
              UP BROADCAST MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
              RX packets:0 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
              TX packets:52 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
              collisions:14 Sendewarteschlangenlänge:1000
              RX bytes:0 (0.0 b)  TX bytes:2900 (2.8 Kb)
              Interrupt:6
    
    eth1      Protokoll:Ethernet  Hardware Adresse 00:0E:35:8A:AD:BA
              inet Adresse:192.168.0.4  Bcast:192.168.0.255  Maske:255.255.255.0
              inet6 Adresse: fe80::20e:35ff:fe8a:adba/64 Gültigkeitsbereich:Verbindung
              UP BROADCAST RUNNING MULTICAST  MTU:1500  Metric:1
              RX packets:126886 errors:1 dropped:1 overruns:0 frame:0
              TX packets:118403 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
              collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:1000
              RX bytes:105386619 (100.5 Mb)  TX bytes:16771651 (15.9 Mb)
              Interrupt:10 Basisadresse:0xc000 Speicher:d0208000-d0208fff
    
    lo        Protokoll:Lokale Schleife
              inet Adresse:127.0.0.1  Maske:255.0.0.0
              inet6 Adresse: ::1/128 Gültigkeitsbereich:Maschine
              UP LOOPBACK RUNNING  MTU:16436  Metric:1
              RX packets:187 errors:0 dropped:0 overruns:0 frame:0
              TX packets:187 errors:0 dropped:0 overruns:0 carrier:0
              collisions:0 Sendewarteschlangenlänge:0
              RX bytes:17536 (17.1 Kb)  TX bytes:17536 (17.1 Kb)
    
    Und schon funktioniert das!

    3. Und wie poste ich das dann?

    Nun ja, einfach den selben Weg zurück, Ausgabe kopieren (siehe oben, markieren mit der Maus) und hier einfügen (Mittelklick).

    Wichtig:

    Setzt unbedingt CODE-Tags! => http://www.pc-forum24.de/root-forum/...n-bringen.html


    4. Ausgabeumleitung:

    Manchmal (gerade bei Netzwerkproblemen) muß man die Befehle eintippen und kann sie nicht direkt posten, da man dazu das OS oder den Rechner wechseln muss.

    Hierzu bietet sich dann die Umleitung der Ausgabe in eine Datei an, die man dann transferieren und posten kann.

    Code:
    Befehl > /Pfad/zur/Ausgabedatei/Datei.txt
    
    Schreibt die Ausgabe in eine Datei (unter Windows wäre das übrigens genau das selbe, also sagt nicht das wäre nur was für Linuxfreaks).

    Und für "Fortgeschrittene", die nicht jeden Befehl einzeln in eine extra Datei schreiben wollen.

    Code:
    Befehl1 > /Pfad/zur/Ausgabedatei/Datei.txt
    
    Befehl2 >> /Pfad/zur/Ausgabedatei/Datei.txt
    
    Eine Ausgabeumleitung mit zwei ">>" hängt die Ausgabe an eine bestehende Datei hinten an.

    5. Was mache ich mit den Ausgaben, BEVOR ich eine Antwort poste?

    Ihr dürft auch gerne die Ausgaben zuerst LESEN und nach Fehlermeldungen durchsuchen, auch wenn Ihr eine Fehlermeldung nicht versteht, denn dann müssen wir nicht teilweise mehrere hundert/tausend Zeilen Logs durchsuchen, um vielleicht eine Fehlermeldung zu finden.

    Unsere Lust zu helfen sinkt jedenfalls erfahrungsgemäß rapide ab, wenn man nur Ausgaben hingepfeffert bekommt und sieht, daß er Hilfesuchende sie nicht mal ansatzweise gelesen hat. Außerdem lernt Ihr dabei umso mehr und Fehlermeldungen sind unter Linux meist sehr aufschlussreich, auch wenn man sie noch nicht vollständig versteht.

    Nicht selten kann man auch durch Eingabe der Fehlermeldung in eine Suchmaschine _wertvolle_ Informationen erhalten. Wenn zur gesamten Fehlermeldung (meist ist das eine Zeile) nichts gefunden wird, dann kürzt diese WORTWEISE einmal von vorne und einmal von hinten beginnend, ihr findet zu 99,99% etwas, oder was meint Ihr, wie wir die meisten Fehlermeldungen/Tipps finden?

    Also auf gut Deutsch: Macht Eure Hausaufgaben, wenn ihr Hilfe wollt.

    Greetz,

    RM
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  5. #5
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Bootloaderprobleme

    1. Welchen Bootloader habe ich überhaupt?

    Unter SuSE liegen die Einstellungen in /etc/sysconfig/bootloader

    Code:
    grep -i Type /etc/sysconfig/bootloader
    
    2. Ort der Installation des Bootloaders?

    Code:
    grep -i location /etc/sysconfig/bootloader
    
    Die Datei /etc/sysconfig/bootloader selbst ist so klein, daß Ihr sie auch im Ganzen posten könnt.

    Code:
    cat /etc/sysconfig/bootloader
    
    3. Informationen über Festplatten und Partitionen.

    Code:
    su
    
    Passwort
    
    fdisk -l #das ist ein kleines "L" keine "1" und kein großes "i"!
    
    cat /etc/fstab
    
    4a. Ich habe GRUB (siehe 1., heutzutage der Normalfall)
    Code:
    su
    
    Passwort
    
    cat /boot/grub/menu.lst
    
    cat /boot/grub/device.map
    
    4b. Ich habe Lilo

    Code:
    cat /etc/lilo.conf
    
    Und für Begriffsstutzige:

    1. bis 3. IMMER posten, 4a. oder 4b. je nachdem, was 1. ausspuckt.

    Greetz,

    RM
    Geändert von Rain_Maker (27.01.2007 um 14:55 Uhr)
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  6. #6
    Moderator Avatar von Jacko
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    Standard Softwareprobleme

    Ihr habt mir einer bestimmten Anwendung Probleme?

    Viel besser als ein "Mein Firefox funktioniert nicht wie er soll" wären folgende Ausgaben:

    Welche Version nutzt ihr?

    In dem Beispiel vom Feuerfuchs wäre eine hilfreiche Ausgabe:
    Code:
    rpm -qa | grep -i firefox
    
    Evtl. hilfreiche Fehlermeldungen gibts auch so:

    Startet die Anwendung aus der Konsole

    Unser Beispiel firefox startet man einfach mit dem Befehl:
    Code:
    firefox
    
    Oder: Spielt kaffeine ein Video nicht ab, postet den Aufruf aus der Konsole mittels
    Code:
    kaffeine /Pfad/zu/eurer/video/Datei.dingsda
    
    BTW: die meisten Anwendungen lassen sich aus der Konsole einfach mit dem Namen starten. Auch hier könnt ihr die von Rain_Maker angesprochenen Komfortfunktionen der Bash einsetzen.

    Grüße

    Jacko

  7. #7
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Probleme mit WLAN

    Welche Daten poste ich bei WLAN-Problemen?

    0. Allgemeine Angaben zum System

    Code:
    uname -a
    
    cat /etc/SuSE-release
    
    1. Angaben zur WLAN-Hardware:

    Code:
    /sbin/lspci #Bei fest eingebauten und PCMCIA-Karten
    
    /usr/sbin/lsusb #Bei USB-Adaptern.
    
    /usr/sbin/hwinfo --wlan
    
    2. Spezielle Angaben bei Notebooks:

    - Typ des Notebooks

    - Manche Notebooks benötigen einen sogenannten Softwareschalter um die Karte zu aktivieren. Hierzu ist neben der genauen Angabe zum Notebook auch wichtig zu wissen, ob eine 32- oder eine 64-bit Installation vorliegt, siehe auch Jackos Beitrag (Nr.2) in diesem Thread.
    In manchen Fällen kann man aus den Logs Hinweise auf einen fehlenden Softwareschalter finden:
    Code:
    sudo grep -i radio /var/log/messages
    
    3. WLAN-Firmware:

    Manche Karten benötigen Firmware-Dateien um richtig zu funktionieren. Selbst bei richtiger Konfiguration arbeiten also diese Karten nicht, wenn die entsprechende Firmware fehlt.

    Ob eine Firmware benötigt wird, lässt sich meist recht einfach herausfinden.

    Code:
    sudo grep -i firmware /var/log/messages
    
    dmesg|grep -i firmware
    
    ls -ls /lib/firmware
    
    4. Allgemeines zur Konfiguration der Karte:

    - Wurde die Karte erkannt (Yast => Netzwerkgeräte => Netzwerkkarte)?

    - Wurde Traditionell mit ifup oder über den Networkmanager eingerichtet? Bei der Verwendung von ifup zusätzlich die Ausgabe von
    Code:
    rpm -q kinternet
    
    /usr/sbin/rcsmpppd status
    
    - Welche Verschlüsselung soll eingesetzt werden? (WPA/WEP/keine?) Bei der Verwendung von WPA zusätzlich die Ausgabe von
    Code:
    rpm -q wpa_supplicant
    
    5. Daten zur Konfiguration aller Netzwerkinterfaces.

    Code:
    /sbin/ifconfig 
    
    /sbin/ip a
    
    /usr/sbin/iwconfig
    
    Zusätzlich hierzu die Inhalte (sic!) der relevanten Konfigurationsdateien in '/etc/sysconfig/network'. Die Dateien beginnen mit ifcfg und enthalten danach eine Hardwarekennung.
    Interessant sind alle ifcfg-Dateien _ausser_ ifcfg-lo und ifcfg-template. Meist ist gerade die Datei, welche die WLAN-Konfiguration enthält, nur für root lesbar (überlegt mal warum, kleiner Tipp, es steht der WLAN-Schlüssel drin!), deshalb muß sie als root ausgelesen werden, z.B. mit 'sudo cat *Dateiname*'. Alternativ könnt Ihr die Datei auch mit einem als root gestarteten Texteditor betrachten (kate, gedit ....).

    6. Allgemeine Netzwerkinformationen.

    Code:
    cat /etc/resolv.conf
    
    /sbin/route -n
    
    ping -c1 *IP_eures_WLAN_AP/Routers* 
    
    ping -c1 195.135.220.3
    
    ping -c1 suse.de
    
    Das Script von framp unter Framp's Linux Tips und Beispielkonfigurationen - collectNWData.sh (siehe auch den Thread http://www.pc-forum24.de/internetkon...sse-hilfe.html) enthält alle netzwerkspezifischen, sowie einige Hardwareinfos.

    7. Weitere Informationen zu den Namen der Netzwerkinterfaces

    Besonders bei Karten mit Ralink-Chipsatz tritt ab und zu ein Problem auf, welches mit udev zusammenhängt.

    Code:
    grep -i persistent /etc/sysconfig/network/config
    
    egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*net_persistent* #bis openSUSE 10.2
    
    egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*persistent-net* #ab openSUSE 10.3 
    Welches Kernelmodul wird welcher Schnittstelle zugeordnet?

    Code:
    egrep -r '(eth|ath|wlan|ra)([0-9]|10)' /etc/modprobe.*|egrep -v '#|blacklist'
    
    cat /etc/sysconfig/hardware/hwcfg-bus* #nur bis einschließlich openSUSE 10.2
    
    Greetz,

    RM
    Geändert von Rain_Maker (07.04.2008 um 00:06 Uhr) Grund: RegEx geändert, mit bestem Dank an "Gott_in_schwarz" aus unixboard.de
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  8. #8
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Probleme mit Partitionen bzw. (externen) Speichermedien.

    1. Hardwareinformationen (Festplatte, CD/DVD, USB-Stick/Festplatte)

    Code:
    /usr/sbin/hwinfo --disk
    
    /usr/sbin/hwinfo --cdrom
    
    /usr/sbin/hwinfo --usb
    
    Welcher Befehl für das jeweilige Medium der richtige ist, sollte eigentlich klar sein.

    2. Partitionierung bei Speichermedien (ausser CD/DVD)

    Code:
    su -c "/sbin/fdisk -l"
    
    3. Welche Partitionen sind eingebunden?

    Code:
    mount
    
    4. Einträge in der fstab und mtab

    Code:
    cat /etc/fstab
    
    cat /etc/mtab
    
    Das Ganze logischerweise mit angestöpselter Hardware.

    5. Nur für externe Hardware => Kernelmeldungen beim "Einstöpseln".
    Code:
    su -c "tail -F /var/log/messages"
    
    Anschliessend entsprechendes Gerät einstöpseln bzw. Medium einlegen (CD/DVD).

    Letzteres kann auch bei anderen externen Medien (z.B. Webcam oder USB-WLAN Stick) nützlich sein.

    Greetz,

    RM
    Geändert von Rain_Maker (28.12.2009 um 13:42 Uhr) Grund: Typo und "su -c" statt sudo
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

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  9. #9
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Netzwerkprobleme allgemein (NICHT WLAN)

    1. Allgemeine Angaben zur Art der Verbindung.

    - Welche Art der Verbindung?

    LAN über Router, DSL über Netzwerkkarte, ISDN, analoges Modem, etwas anderes?

    - Welche externe Hardware?

    Typ des Routers oder DSL-Modems usw.

    2. Angaben zur internen Hardware

    Code:
    /sbin/lspci #Bei fest eingebauten und PCMCIA-Karten
    
    /usr/sbin/lsusb #Bei USB-Adaptern.
    
    /usr/sbin/hwinfo --netcard #Netzwerkkarte
    
    /usr/sbin/hwinfo --modem #analoges Modem
    
    /usr/sbin/hwinfo --isdn #Na was wohl?
    
    3. Allgemeines zur Konfiguration der Hardware:

    - Wurde die Karte erkannt (Yast => Netzwerkgeräte => *Jeweiliger Unterpunkt*)?

    - Wurde Traditionell mit ifup oder über den Networkmanager eingerichtet? Bei der Verwendung von ifup zusätzlich die Ausgabe von
    Code:
    rpm -q kinternet
    
    /usr/sbin/rcsmpppd status
    
    4. Daten zur Konfiguration aller Netzwerkinterfaces.

    Code:
    /sbin/ifconfig 
    
    /sbin/ip a
    
    Zusätzlich hierzu die Inhalte (sic!) der relevanten Konfigurationsdateien in '/etc/sysconfig/network'. Die Dateien beginnen mit ifcfg und enthalten danach eine Hardwarekennung.
    Interessant sind alle ifcfg-Dateien _ausser_ ifcfg-lo und ifcfg-template.

    5. Allgemeine Netzwerkinformationen.

    Code:
    cat /etc/resolv.conf
    
    /sbin/route -n
    
    ping -c1 *IP_des_Routers* 
    
    ping -c1 195.135.220.3
    
    ping -c1 suse.de
    
    Das Script von framp unter Framp's Linux Tips und Beispielkonfigurationen - collectNWData.sh (siehe auch den Thread http://www.pc-forum24.de/internetkon...sse-hilfe.html) enthält alle netzwerkspezifischen, sowie einige Hardwareinfos.

    7. Weitere Informationen zu den Namen der Netzwerkinterfaces

    Einträge in der udev-Konfiguration:

    Code:
    grep -i persistent /etc/sysconfig/network/config
    
    egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*net_persistent* #bis openSUSE 10.2
    
    egrep 'eth|ath|wlan|ra' /etc/udev/rules.d/*persistent-net* #ab openSUSE 10.3 
    Welches Kernelmodul wird welcher Schnittstelle zugeordnet?

    Code:
    egrep -r '(eth|ath|wlan|ra)([0-9]|10)' /etc/modprobe.*|egrep -v '#|blacklist'
    
    cat /etc/sysconfig/hardware/hwcfg-bus* #nur bis einschließlich openSUSE 10.2
    
    Greetz,

    RM
    Geändert von Rain_Maker (07.04.2008 um 00:05 Uhr) Grund: RegEx geändert, mit bestem Dank an "Gott_in_schwarz" aus unixboard.de
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

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    openSUSE 11.2-32Bit 2.6.31.12-desktop fluxbox 1.1.1+git/KDE 4.5.0

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  10. #10
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Probleme mit der Einrichtung der Grafikkarte (X-Server)

    Zunächst ein Satz vorweg, besonders an die User, die frisch in Linux eingestiegen sind (was ja meist bedeutet, daß sie von einem anderen OS gewechselt haben, welches sehr stark auf die grafische Oberfläche zentriert ist).

    Ein nicht startendes GUI bedeutet _nicht_, daß das System "nicht mehr funktionsfähig" ist oder ähnliches, Linux lässt sich auch ohne grafische Oberfläche bedienen, also "keine Panik".

    Meist tritt dieses Problem auf, nachdem ein proprietärer Grafikkartentreiber (ATI oder NVidia) fehlerhaft installiert wurde, es existieren jedoch immer genügend Wege, die grafische Oberfläche wieder funktionsfähig zu "restaurieren" bzw. funktionieren die wichtigsten Systemwerkzeuge auch ohne GUI.

    Die zentrale Einrichtungsdatei der grafischen Oberfläche (der geneigte Linuxer nennt ihn "X-Server") ist "/etc/X11/xorg.conf", bei der Installation/Einrichtung eines proprietären Grafikkartentreibers werden von allen Installern Backupdateien dieser Datei angelegt.

    Sofern die Einrichtung über sax2 erfolgte, existiert ein Backup mit Namen

    xorg.conf.saxsave

    die Tools "aticonfig" und "nvidia-xconfig" legen ebenfalls Sicherungskopien mit entsprechendem Namen an.

    In den meisten Fällen kann man durch Einspielen dieses Backups die grafische Oberfläche wieder herstellen, ansonsten hilft unter openSUSE auch sax2, dazu aber später, denn die nun folgenden Ausgaben benötigen die Helfer aus dem "nicht funktionierenden" System, um die passenden Fehlermeldungen in den Logdateien zu erhalten.

    Hierzu empfehle ich ausserdem die in Beitrag 4 vorgestellte Ausgabeumleitung zu verwenden, die entsprechenden Informationen zusammen zu tragen und danach X über die Backupdatei oder mit sax2 wieder her zu stellen.

    0) Sicherungskopien aller xorg.conf-Dateien anlegen

    Code:
    su
    
    Passwort
    
    cp /etc/X11/xorg.conf* /root/
    
    Damit hat man von allen bisherigen xorg.conf-Dateien Backups für die spätere Wiederherstellung gesichert.


    1) Ausgaben zur derzeitigen, fehlerhaften X-Konfiguration:

    Code:
    su
    
    Passwort
    
    grep Driver /etc/X11/xorg.conf >> /tmp/X-Errors.txt
    
    grep Load  /etc/X11/xorg.conf >> /tmp/X-Errors.txt
    
    grep -E 'EE|WW' /var/log/Xorg.0.log >> /tmp/X-Errors.txt
    
    Die Datei /tmp/X-Errors.txt enthält nun die wichtigsten Informationen, warum der X-Server nicht starten konnte.

    2) Wiederherstellen von X mit einem minimalen, aber funktionsfähigen Treiber:

    Möglichkeit A: Einspielen eines Backups

    Code:
    su
    
    Passwort
    
    cd /etc/X11/
    
    ls -l xorg.conf*
    
    zeigt alle Backups an.

    Beispiel:

    Code:
    -rw-r--r-- 1 root root 7091 Jul 21 00:20 /etc/X11/xorg.conf
    -rw-r--r-- 1 root root   36 Jul 21 00:20 /etc/X11/xorg.conf.md5
    -rw-r--r-- 1 root root 5399 Jul 21 00:17 /etc/X11/xorg.conf.saxsave
    
    Die Datei xorg.conf.saxsave scheint ein passender Kandidat zu sein, also einfach kopieren

    Code:
    cp xorg.conf.saxsave xorg.conf
    
    rcxdm restart
    
    und X sollte mit den vorherigen Einstellungen wieder starten.

    Möglichkeit B: Neueinrichtung mittels Sax2 (openSUSE)

    Sollte keines der vorhandenen Backups zu laufendem X-Server führen, so kann man X mit einem nativen Treiber wie vesa oder fbdev wieder herstellen.

    Bitte NICHT allzu hohe Auflösungen wählen, das kann man alles später wieder zurechtbiegen, für die meisten Anfänger ist es besser überhaupt wieder eine GUI zu haben, egal wie mies die Auflösung oder "Grafikperformance" ist.

    Code:
    sax2 -r -m 0=vesa
    
    rcxdm restart
    
    stellt den X-Server mit dem nativen "vesa"-Treiber wieder her.

    Sollte das nicht funktionieren, dann

    Code:
    sax2 -r -m 0=fbdev
    
    rcxdm restart
    
    um X mit dem Framebuffertreiber "fbdev" zu starten.

    3. Weitere Infos zur Hardware und dem System sammeln

    Nachdem nun X wieder startet (sollte es in > 99% aller Fälle tun) können zusätzliche Informationen gesammelt und einfach gepostet werden.

    a) Welche Grafikhardware ist verbaut?

    - Name der Grafikkarte

    - Ausgabe von
    Code:
    /usr/sbin/hwinfo --gfxcard
    
    /sbin/lspci -nn |grep -i vga
    
    b) Welcher Treiber wurde installiert?

    - bei Installation "von Hand" den genauen Dateinamen

    - bei Installation über ein RPM-Paket

    Code:
    rpm -qa "*kernel*" "*gcc*" "*make*" "*nvidia*" "*fglrx*"
    
    c) Welche Kernelmodule sind vorhanden (ATI oder NVidia) und geladen?

    Code:
    find /lib/modules/ -iname "*nvidia*" # bei NVidia-Karten
    
    find /lib/modules/ -iname "*fglrx*" # bei ATI-Karten
    
    lsmod | grep -E 'nvidia|fglrx|radeon'
    
    d) Welche Backups waren zu Beginn vorhanden (für spätere Nachfragen)

    Code:
    su
    
    Passwort
    
    ls -l /root/xorg.conf*
    
    4) Posten:

    Bitte die Ausgaben von 3) und den gesamten Inhalt der Datei /tmp/X-Errors.txt posten.

    Mit vollständig geposteten Informationen ist nun eine schnelle Diagnose und meist auch eine effiziente Hilfe möglich.

    Greetz,

    RM
    Geändert von Rain_Maker (23.10.2008 um 16:50 Uhr)
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

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    openSUSE 11.2-32Bit 2.6.31.12-desktop fluxbox 1.1.1+git/KDE 4.5.0

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