Wegen Chipsatz,
Lass Dir damit ruhig Zeit, aber es sieht ganz danach aus, als ob Du wirklich mit ndiswrapper an die Sache heran musst.
Zum Thema Cisco:
Das ist wahrscheinlich ganz einfach (wenn man es weiß, dann ist es immer einfach
).
Also..
Der Cisco-VPN-Client ist Closed Source Software und hat sein eigenes IPSec eingebaut. Da dieses Modul nicht direkt in den Kernel integriert werden darf muss es über ein Kernelmodul realisiert werden. Dieses Kernelmodul muss IMMER zur jeweiligen Kernelversion passen.
Wenn sich durch ein Online-Update die Kernelversion ändert (und damit auch die der Module und Sourcen), dann wird das Kernel-Modul beim nächsten Booten nicht gefunden und auch nicht geladen. Deshalb geht der VPN-Client nicht mehr.
Einfache Abhilfe ------> Nach einem Kernel-Update einfach den VPN-Client neu installieren.
Wie das geht, weißt Du ja, Du hast es ja schonmal gemacht
.
Anschließend noch als ROOT (!)
Code:
su
/etc/init.d/vpnclient_init start
ausführen, damit das Modul auch geladen wird (ansonsten müsste man neu starten, was natürlich auch geht, aber wir sind ja nicht bei Windows
).
Das wars dann auch schon.
Leider muss man das nach JEDEM Kernel-Update machen.
Also mein Tipp --> Kernel wieder auf den neusten Stand bringen, neu starten und anschließend wie oben gezeigt vorgehen, um den vpnclient wieder zum laufen zu bekommen.
Wenn Du außerdem noch nach der Installation
Code:
/etc/init.d/vpnclient_init start
aufrufst, dann kannst Du Dir sogar den nochmaligen Neustart sparen.
Greetz,
RM
P.S. Je nach Version des Cisco-VPN-Client erhält man nach der Installation eine Fehlermeldung, daß es ein Problem mit den Rechten gäbe.
privsep: unable to drop privileges: group set failed.
The application was unable to communicate with the VPN sub-system.
Das liegt daran, daß die Hilfsmodule cvpnd, cisco_cert_mgr und ipseclog mit Root-Rechten laufen müssen, aber von root selbst der VPN-client nicht gestartet werden darf (was auch sinnvoll ist). Deshalb muss bei den entsprechenden Dateien das sogenannte suid-Bit gesetzt werden.
Das geht folgendermaßen (wieder nur als ROOT):
Code:
su
cd /opt/cisco-vpnclient/bin/
ls -ls
0 drwxr-xr-x 2 root bin 160 2006-02-10 01:40 .
0 drwxr-xr-x 5 root bin 152 2006-01-13 09:47 ..
1241 ---x--x--x 1 root users 1267636 2006-02-10 01:40 cisco_cert_mgr
2022 ---x--x--x 1 root users 2066684 2006-02-10 01:40 cvpnd
224 ---x--x--x 1 root users 228624 2006-02-10 01:40 ipseclog
493 ---x--x--x 1 root users 502096 2006-02-10 01:40 vpnclient
Wie man sieht haben alle 4 Dateien das "x"-Bit gesetzt, d.h. sie sind ausführbar, aber eben nur mit den rechten des jeweils ausführenden Users.
Das ändern wir jetzt so, dass die entsprechenden Dateien mit Root-Rechten laufen.
Code:
chmod u+s cisco_cert_mgr cvpnd ipseclog
ls -ls
0 drwxr-xr-x 2 root bin 160 2006-02-10 01:40 .
0 drwxr-xr-x 5 root bin 152 2006-01-13 09:47 ..
1241 ---s--x--x 1 root users 1267636 2006-02-10 01:40 cisco_cert_mgr
2022 ---s--x--x 1 root users 2066684 2006-02-10 01:40 cvpnd
224 ---s--x--x 1 root users 228624 2006-02-10 01:40 ipseclog
493 ---x--x--x 1 root users 502096 2006-02-10 01:40 vpnclient
So, nun haben die 3 Dateien das "s"-Bit (=Laufe mit den Rechten von root, egal wer Dich gestartet hat) und es geht wieder.
WICHTIG:
NUR diese 3 Dateien mit dem SUID-Bit versehen, wenn man auch die Datei vpnclient selbst auf +s setzt, dann gibt es eine Fehlermeldung. Sollte das passiert sein, dann kann man mit dem Befehl
das Attribut "s" wieder entfernen.
Der Befehl "chmod" kann logischerweise für alle Änderungen an den Rechten einer Datei verwendet werden, sofern er von einem Benutzer ausgeführt wird, welcher die entsprechende Datei ändern darf.
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