Dann legen wir noch einen drauf, damit das Thema "und welches ist das passende kmp-Paket?" auch für Querleser geklärt ist.
Ausgabe von
betrachten.
Sie besteht aus der Versionsnummer und dem sogenannten "Kernelflavor" (default, bigsmp, xen ...........).
Das passende Paket zu
Code:
2.6.22.5-31-default
ist also acer_acpi-kmp-default.
Des weiteren sollte die Ausgabe von
Code:
cat /etc/SuSE-release
beachtet werden, da sich dort eine Ausgabe zur SuSE-Version und der installierten Architektur (i586 oder x86_64) befindet, ein passendes RPM muß also auch auf die Architektur passen (i586.rpm oder x86_64.rpm).
Code:
cat /etc/SuSE-release
openSUSE 10.2 (i586)
VERSION = 10.2
Dieses Prinzip gilt für alle (und nicht nur für die von uns angebotenen) kmp-Pakete, auch wenn man Pakete aus einem anderen openSUSE-Repository nutzen möchte, sollte dies beachtet werden, dann liegt man bei der Wahl auch richtig.
Einzige Ausnahme sind sogenannte "noarch"-Pakete, diese sind (entgegen dem, was man vielleicht jetzt denken mag) für alle Architekturen geeignet (meist enthalten sie nur Dokumentation oder Binärcode); dies gilt z.B. für die gesamten, im Downloadarchiv angebotenen Firmwarepakete.
Außerdem möchte ich noch einmal ausdrücklich auf den Artikel
http://www.pc-forum24.de/pc-forum24-...-respeced.html
und die Suchfunktion
http://www.pc-forum24.de/downloads.php?do=search
der Downloadarchive hinweisen.
So wird man in der Regel schnell und zuverlässig passende (kmp)-Pakete für die eigene Distribution/Architektur/Hardware finden.
Sollte es kein Paket für das eigene Kernelflavor geben, dann sollte man wie folgt vorgehen.
1. Sich überlegen, ob man z.B. einen anderen Kernel als "default" wirklich braucht.
Sehr häufig passiert gerade bei Anfängern Folgendes:
Man wird darauf hingewiesen, daß man *Blablubb*-kmp installieren soll.
Newbie sucht nach einem Paket *Blablubb*-kmp und findet:
Code:
*Blablubb*-kmp-bigsmp
*Blablubb*-kmp-debug
*Blablubb*-kmp-default
*Blablubb*-kmp-xen
*Blablubb*-kmp-xenpae
Dann wird das falsche kmp-Paket ausgewählt (es ist übrigens fast immer bigsmp oder xenpae, warum bloß? *g*) und der Paketmanager installiert vollkommen zu Recht den dazugehörigen Kernel nach.
Ergebnis:
Im besten Fall sind dann "nur" mehrere Kernel installiert, von denen man alle bis auf default überhaupt nicht braucht, wenn es dumm läuft (kommt auch nicht selten vor) funktioniert danach eine andere Hardware, für die das passende kmp-Paket schon zuvor installiert war (aber eben für kernel-default) nicht mehr, was sehr gerne bei Grafikkartentreibern der Fall ist und schon gibt es einen "Hilfääää meine GUI ist weg!!!1111ELF11"-Thread mehr.
2. Sollte Punkt 1. zum Ergebnis führen "JAWOLL, ich BRAUCH den anderen Kernel", dann sollte man sich das entsprechende src.rpm herunterladen und einen Rebuild durchführen.
Wie das geht, steht hier ausführlich an einem Beispiel beschrieben.
http://www.pc-forum24.de/suse-intern...html#post12784
Sollte sich nun jemand fragen:
"Und wieso bietet ihr denn (bis auf ganz wenige Ausnahmen) keine Pakete für andere Kernelflavors als "default" an?"
Die Antwort steht in 1. drin, es ist die Abwägung zwischen möglichst großer Auswahl und möglichst wenig Chancen für einen Neuling, daneben zu greifen.
Oder ganz einfach gesagt:
Wer meint, einen speziellen Kernel zu brauchen, der sollte es auch hinbekommen, sich dafür das passende kmp-Paket zu "rebuilden", schließlich ist das Ganze auch kein Hexenwerk, so lange man die passende BUILD-Umgebung installiert hat.
So, genug gelabert ...... => Licht aus.
Greetz,
RM
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