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Thema: (Erledigt) Fat32

  1. #1
    Dan83
    Gast

    Standard (Erledigt) Fat32

    Hallo zusammen

    Ich benutze Suse 10.0 und WinXP parallel auf meinem Rechner.
    Da es mich bisher gestört hat, dass der Datentransfer nur in eine Richtung
    möglich war ( mit Suse auf Win - Partition zugreifen ), habe ich etwas gesucht
    und einen Bericht gefunden, in dem aufgeführt war, dass es sinnvoll ist, eine FAT32 -
    Partition anzulegen, auf die von beiden Seiten geschrieben werden kann.

    Mit Partition Magic habe ich also eine eben solche angelegt und in der Fstab das
    Dateisystem von 'ntfs' in 'fat32' umgeschrieben, sonst hat sich an der Partition nichts geändert (dev/hda7 blieb gleich)!

    Leider wird die Partition nun nicht mehr wie alle ihre NTFS - Brüder automatisch gemountet, und auch 'von Hand' über -> Arbeitsplatz ist es nicht möglich.

    Will ich als su mounten, erhalte ich:

    ># mount /dev/hda7
    >mount: unbekannter Dateisystemtyp „fat32“
    >mount: Vielleicht meinten Sie „vfat“?

    Da ich mich mit den Rechte - Geschichten ebenfalls noch nicht allzu gut auskenne - hier mein Ziel:

    Ich möchte - wie es bei den anderen WinPartitionen (NTFS) automatisch der Fall ist - dass meine neue Partition von alleine gemountet wird und ich als normaler User (das ist mir sehr wichtig) schreiben und lesen kann.

    Leider habe ich im Netz keine passende Hilfe gefunden.

    Wäre klasse, wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte.

    Danke schonmal,
    Daniel

    ANMERKUNG: MOUNTEN ALS ROOT GEHT NUN, ES HAENGT ALSO NUN NUR NOCH AN DER RECHTE-GESCHICHTE. WIE AENDERE ICH DIESELBEN?
    Geändert von Dan83 (30.03.2006 um 17:32 Uhr)

  2. #2
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard AW: Fat32

    Hi,

    Poste mal den Inhalt Deiner /etc/fstab.

    Dann kann man Dir schnell helfen.

    Sollte allerdings Der Eintrag Deiner /etc/fstab für diese Partition in etwa so aussehen:

    Code:
    /dev/hdax       /windows/(Laufwerksbuchstabe_unter_Windows)      vfat    noauto,gid=users,umask=0002,utf
    dann füge den Eintrag "users" hinzu und lösche gegebenenfalls auch noch ein vorhandenes "noauto":

    Code:
    /dev/hdax       /windows/(Laufwerksbuchstabe_unter_Windows)     vfat    users,gid=users,umask=0002,utf
    Alternativ kann das auch unter Yast --> System --> Partitionieren --> Partition Auswählen --> Bearbeiten --> Fstab-Optionen eingestellt werden.

    Dort sollte "Durch Benutzer mountbar" AKTIVIERT und "Nicht beim Systemstart" DEAKTIVIERT sein.

    Greetz,

    RM
    Geändert von Rain_Maker (30.03.2006 um 18:22 Uhr)
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    For Windows-Problems - Reboot / For Linux-Problems - BE ROOT!
    (==> Und hier das wirkliche "Geheimnis meines Erfolges")

  3. #3
    Dan83
    Gast

    Standard AW: Fat32

    Hallo

    Es geht um /windows/F - hda7

    /dev/hda10 / reiserfs acl,user_xattr 1 1
    /dev/hda1 /windows/C ntfs ro,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/hda5 /windows/D ntfs ro,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/hda6 /windows/E ntfs ro,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/hda7 /windows/F fat32 ro,user,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/hda8 /windows/G ntfs ro,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    /dev/hda9 swap swap defaults 0 0
    proc /proc proc defaults 0 0
    sysfs /sys sysfs noauto 0 0
    usbfs /proc/bus/usb usbfs noauto 0 0
    devpts /dev/pts devpts mode=0620,gid=5 0 0
    /dev/hda3 /data1 auto noauto,user 0 0
    /dev/dvd /media/dvd subfs noauto,fs=cdfss,ro,procuid,nosuid,nodev,exec,iocha rset=utf8 0 0
    /dev/cdrecorder /media/cdrecorder subfs noauto,fs=cdfss,ro,procuid,nosuid,nodev,exec,iocha rset=utf8 0 0
    /dev/fd0 /media/floppy subfs noauto,fs=floppyfss,procuid,nodev,nosuid,sync 0 0
    none /subdomain subdomainfs noauto 0 0



    Ich habe deinen Vorschlag in YAST umgesetzt - allerdings ohne Erfolg.
    Als Root kann ich mounten, also Normalo - User allerdings nicht.

  4. #4
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard AW: Fat32

    Zitat Zitat von Dan83
    Hallo

    Es geht um /windows/F - hda7

    /dev/hda7 /windows/F fat32 ro,user,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0


    Ich habe deinen Vorschlag in YAST umgesetzt - allerdings ohne Erfolg.
    Als Root kann ich mounten, also Normalo - User allerdings nicht.
    OK.. öffne als Root einen Texteditor.

    Code:
    kdesu kate
    Nach Eingabe des root-Passworts öffnest Du die Datei /etc/fstab.

    Dann änderst Du die obige Zeile in:

    Code:
    /dev/hda7 /windows/F vfat rw,users,gid=users,umask=0002,nls=utf8 0 0
    Und dann abspeichern.

    Sicherheitshalber als root anschließend die Platte in der Kommandozeile nochmal aus- und einhängen:

    Code:
    su
    
    (rootpasswort eingeben)
    
    umount /dev/hda7
    
    mount /dev/hda7
    Dann sollte es gehen.

    Das hier machen die Änderungen:

    ro wird zu rw (ro=Read Only, was für NTFS logisch ist, da linux NTFS nur lesen kann)

    fat32 wird zu vfat (Linux nennt FAT-Systeme VFAT, daß das Partition Magic nicht weiß spricht sehr für die Qualität dieses Programmes, typisch Symantec *motz*).

    Der eine Eintrag "user" kann weg, den verstehe ich eh nicht.
    Hat das PM auch gemacht? --> *OMG*

    Wegen dieser für Yast "unverständlichen" Einträge, konnten wahrscheinlich auch die Änderungen nicht richtig übernommen werden.

    Der Eintrag "users" wiederum bedeutet "Ein User darf das System mounten".

    So, nun aber.

    Greetz,

    RM
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    For Windows-Problems - Reboot / For Linux-Problems - BE ROOT!
    (==> Und hier das wirkliche "Geheimnis meines Erfolges")

  5. #5
    Dan83
    Gast

    Standard AW: Fat32

    Hmmm...

    Automatisch beim Systemstart tut sich nichts, wenn ich als normaler User mounten will,
    kommt das hier:

    >Laufwerk kann nicht eingebunden werden.
    >Die Fehlermeldung lautet:
    >mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/hda7,
    >missing codepage or other error
    >In some cases useful info is found in syslog - try
    >dmesg | tail or so

    Als root in der Konsole tut's einwandfrei.

    Noch eine Anmerkung: Sowohl Benutzer als auch Gruppe stehen auf "Root", die NTFS jedoch in der Gruppe - users -
    Geändert von Dan83 (30.03.2006 um 18:51 Uhr)

  6. #6
    Hacker Avatar von Runlevel5
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    Standard AW: Fat32

    Mach doch Folgendes:
    Den fstab eintrag kannst du so lassen nur Trage ein umask=000 statt umask=0002

    Dann als Root Konqueror aufrufen: konsole auf, su, "passwort", konqueror.
    Rechtsklick auf das Laufwerk => eigenschaften=> Berechtigungen=> Dort ALLES auf Lesen und Schreiben Erlauben.

    Dann Muss es Gehen

    Und kann den Rain nur Recht geben. Das du Partition Magic Benutzt hast bist du einfach selber Schuld. Es wird in der Linux Gemeinde oft davor Gewarnt, und ich habe auch extra hier ein Link Hinterlegt wie man Platten unter Linux Formatiert. Wenn du es Genau so machst Läufts Prima.
    Geändert von Runlevel5 (30.03.2006 um 19:47 Uhr)

  7. #7
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard AW: Fat32

    Zitat Zitat von Dan83
    Hmmm...

    Automatisch beim Systemstart tut sich nichts, wenn ich als normaler User mounten will,
    kommt das hier:

    >Laufwerk kann nicht eingebunden werden.
    >Die Fehlermeldung lautet:
    >mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on /dev/hda7,
    >missing codepage or other error
    >In some cases useful info is found in syslog - try
    >dmesg | tail or so

    Als root in der Konsole tut's einwandfrei.

    Noch eine Anmerkung: Sowohl Benutzer als auch Gruppe stehen auf "Root", die NTFS jedoch in der Gruppe - users -
    Weißt Du, was das Einfachste wäre?

    1. Die Daten, die schon auf dieser Partition sind (so viele können es ja nicht sein) unter Linux erstmal auf einer Linux-Partition abspeichern.

    2. Die Partition unter SuSE mit dem Partitionierungsmodul in Yast --> System --> Partitionieren neu anlegen und formatieren und dort die passenden Einstellungen machen. (z. B. durch Benutzer Mountbar).

    3. Daten wieder zurückspielen und fertig.

    4. (optional) Die CD, auf der Norton PM drauf war als Kaffeeuntersetzer verwenden.

    OK, noch kurz ernsthaft. Ein Bekannter von mir hatte auch mal vor, auf seinem Laptop SuSE-Linux parallel zu WinXP zu installieren und hat mit PM, zunächst die NTFS-Partition auf der XP drauf war verkleinert und dann eine neue Partition mit einem ext3-Dateisystem erstellt. Das Ende der Geschichte war, daß dieses tolle Tool nicht nur eine total unbrauchbare ext3-Partition angelegt hat, sondern auch die gesamte Partitionstabelle so zerschossen hatte, daß ich etwa 2 Stunden rumfrickeln musste, damit er überhaupt mal wieder Windows starten konnte (KNOPPIX sei Dank!). Dann habe ich mit Qtparted unter KNOPPIX die Platte neu partitioniert und SuSE auf seiner Kiste installiert und nun laufen SuSE 10.0 und WinXP friedlich nebeneinander.....

    ... und mein Bekannter hat EINE CD mehr (KNOPPIX, denn mit qtparted auf der CD hat man immer ein Rettungssystem parat.)

    ... und einen schönen, neuen Kaffeeuntersetzer (denn zu mehr taugt die PM-CD nicht, wenn man damit Partitionen anderer Betriebssysteme als der von WIN bearbeiten will.)

    Greetz,

    RM

    P.S. NEIN, ich will Dir nicht damit sagen, Du sollst Dir "jetzt sofort und unbedingt" eine KNOPPIX CD runterladen und damit partitionieren (wobei man allerdings allgemein sagen muss, eine KNOPPIX-CD für alle Fälle griffbereit zu haben ist eine verdammt gute Idee). Der Partitionierer in Yast ist sehr gut und basiert wie qtparted auch auf dem Kommandozeilenprogramm "parted". Beide Programme sind nur schöne, bunte GUIs für parted, weshalb auch beide Programme die selben Funktionen haben.
    "Programming today is a race between software engineers striving to build better & bigger idiot-proof programs and the Universe trying to produce bigger & better idiots. So far, the Universe is winning." (Rick Cook)

    Dies ist ein _öffentliches_ Supportforum, keinerlei Support per PN, EMail oder Instant Messenger.

    openSUSE 11.4 - 3.3.X-desktop - fluxbox 1.3.2

    For Windows-Problems - Reboot / For Linux-Problems - BE ROOT!
    (==> Und hier das wirkliche "Geheimnis meines Erfolges")

  8. #8
    Dan83
    Gast

    Standard AW: Fat32

    Neue Runde, neues Glück ...

    Erstmal danke für deine ausführliche Antwort, Rain_Maker.

    Ich habe versucht, die Partition über YAST arbeitsfähig zu machen, allerdings ohne Erfolg.
    Beim Formatieren kam folgender Fehler:

    >Der Speicher konnte nicht geändert werden.
    >Fehlercode des Systems: -3002
    >Bei der folgenden Aktion ist ein Fehler aufgetreten:
    >Partition /dev/hda7 wird mit vfat formatiert.

    Die Partition war nicht gemountet, falls du das als Fehler vermuten solltest.

    Nach ein paar Klicks hat er es dann aber doch geschluckt.
    Beim Systemstart wird sie nun gemountet, aber ich habe nach wie vor nur als
    Root Schreibrechte.
    Runlevel's Tipp, den Konqueror als su zu öffnen und dann zu modifizieren, führt zu keiner dauerhaften Änderung der Rechte.

    Standardmäßig stand in der /etc/fstab folgender Eintrag:

    /dev/hda7 /windows/F vfat user

    Diesmal hatte PM seine Finger nicht im Spiel - versprochen!

    Nach Wiederholung der Aktion stand das drin:

    /dev/hda7 /windows/F vfat ro,users

    Das habe ich dann abgeändert in:

    /dev/hda7 /windows/F vfat rw,users

    Allerdings führte nichts davon zum gewünschten Ergebnis.

    Ich werde die Partition mit PM wieder zu NTFS konvertieren und Windows um Verzeihung bitten.
    Langsam regt mich dieses System nämlich auf.

    Trotzdem vielen Dank für deine Hilfe, Rain_Maker.

    Gruß, Daniel

  9. #9
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    Standard AW: Fat32

    Also so wirds NIE was mit Dir und Linux. Nachm Motto:"Ich bekomm es nicht hin, also mach ich unter Windows weiter"

    Sorry aber diese Einstellung find ich zum Kotzen!!
    Geb dir lieber Mühe, lies viel, versuch auch das Gelesene zu verstehen, bitte um Hilfe und b efolge die Anweisungen.

    Wenn du es so gemacht hast wie ich es dir geschrieben hab muss es auch funktionieren.
    Ich mach es Selber so bei mir.
    Und falls es so nicht Gehen sollte mach es nach "verbotener Art".
    Melde dich Grafisch als Root an und machs unter Root. Dann gehts auf jeden fall.

    Was noch klappen kann:
    Im Yast Partition Löschen, Neue Erstellen und richtig Formatieren.
    Dann Rechte Setzen.

    Wenn das auch nicht Klappt liegts nicht an Tipps oder Linux sondern nur an dir, da du dann eindeutig was Falsch Machst.

    P.S: Wieder Offen da es noch nicht Klappt.
    Geändert von spidy (03.04.2006 um 08:26 Uhr)

  10. #10
    Hacker Avatar von Runlevel5
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    Standard AW: Fat32

    Ich hätte noch ein Vorschlag. Da es anscheinend nicht klappt kannst du auch gerne in unser Irc Chat kommen. Dann können wir Versuchen das Ding Live zum Laufen zu Bringen.

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