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Thema: (Gelöst) XP & SuSE 10.1: Dualboot mit 2 Platten XP=IDE0 Master, Linux=IDE0 Slave

  1. #1
    Lehrling
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    Standard (Gelöst) XP & SuSE 10.1: Dualboot mit 2 Platten XP=IDE0 Master, Linux=IDE0 Slave

    Hallo Leute,

    ich bin neu hier im Forum und ich habe mich schon ein wenig eingelesen. Deswegen glaube ich die Frage stellen zu können, dürfen und wollen.

    Ich habe einen Windows XP-Rechner (Athlon XP 2000+, 1 GB RAM) und möchte Linux installieren. Ich habe demnächst 3 Festplatten in meinem PC:
    1 x 80 GB, 4 Partitionen, alle NTFS
    1 x 250 GB, wird noch erstellt, aber auch NTFS
    1 x 40 GB frei zur Verfügung.

    Die letzte Festplatte (die 40er) wollte ich auf FAT32 formatieren und OpenSuse-Linux 10.1 drauf installieren. Ist das gefahrlos zu machen? (Gefahrlos im Sinne von, dass er mir bei der Installation nicht die Windows-Partition plattmacht ... ich könnte mir so als Linux-Laie vorstellen, dass da keine "Gefahr" besteht da ich ja auf eine ganz andere Platte installiere) Meine Idee war auch die anderen Platten erst abzuklemmen, denn Linux zu installieren und denn die 3 Platten wieder zusammenzufügen. Ist die Idee "besser"?

    Danke
    Lemmi

  2. #2
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Mal davon abgesehen, dass Suse dir den MBR umschreibt, wird es die Finger davon lassen, wenn Du es ihm sagst.
    Du wirst vor der Installation deine HDD's angezeigt bekommen und einen Vorschlag bezüglich der Partitionierung.

    Diese kannst Du dann immer noch ändern.
    Bevor irgendwelche Änderungen an deinem Bestehenden System vorgenommen werden, wird Suse dich noch einmal ganz explizit um Erlaubnis bitten.

    Hier findest du auch ein paar Tips zur Partitionierung:
    http://www.pc-forum24.de/showpost.ph...13&postcount=5
    gruss
    Ministry

  3. #3
    Administrator Avatar von Rain_Maker
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    Standard Nearly Perfect...

    Zitat Zitat von Lemmi
    Hallo Leute,
    Moin,

    ich bin neu hier im Forum und ich habe mich schon ein wenig eingelesen. Deswegen glaube ich die Frage stellen zu können, dürfen und wollen.
    Dann mal los....

    Ich habe einen Windows XP-Rechner (Athlon XP 2000+, 1 GB RAM) und möchte Linux installieren. Ich habe demnächst 3 Festplatten in meinem PC:
    1 x 80 GB, 4 Partitionen, alle NTFS
    1 x 250 GB, wird noch erstellt, aber auch NTFS
    1 x 40 GB frei zur Verfügung.
    Perfekte Ausgangslage....

    Die letzte Festplatte (die 40er) wollte ich auf FAT32 formatieren und OpenSuse-Linux 10.1 drauf installieren.
    Die Arbeit würde ich mir sparen. Formatierung/Partitionierung wird der Installer übernehmen. Außerdem werden dazu andere Dateisysteme verwendet (ReiserFS/ext2/3), also unnötig da vorher selbst was zu machen.
    Was ich allerdings machen würde (von mir aus unter Windows): Der 250 GB Platte zumindest eine FAT32 Partition zu spendieren, damit auch Datenaustausch zwischen Windows und Linux möglich ist. Windows kann Linux-Dateisysteme erstmal gar nicht erkennen, Linux kann zwar alle lesen, aber nur auf FAT32 schreiben.

    Ich würde eine Partition FAT32 anlegen, allerdings meine ich mich zu erinnern, daß Windows selbst keine FAT32 größer 32GB anlegen kann, mit den Linux-Tools sollte das möglich sein. Man könnte auch 2 Partitionen FAT32 anlegen und den Rest NTFS belassen.
    Sollten sich auf der 250er noch keine Daten befinden, dann kann man das ganz gefahrlos machen, sollten sich schon Daten drauf befinden, dann diese vorher sichern und die Umpartitionierung durchführen. Welche Vorarbeiten dabei wichtig sind, siehe unten verlinkten Thread.

    Ist das gefahrlos zu machen? (Gefahrlos im Sinne von, dass er mir bei der Installation nicht die Windows-Partition plattmacht ... ich könnte mir so als Linux-Laie vorstellen, dass da keine "Gefahr" besteht da ich ja auf eine ganz andere Platte installiere)
    Absolut korrekt.

    Meine Idee war auch die anderen Platten erst abzuklemmen, denn Linux zu installieren und denn die 3 Platten wieder zusammenzufügen. Ist die Idee "besser"?
    Sowohl als auch.

    Vorteil des Abklemmens:
    Was nicht da ist, kann nicht angefasst werden und beim Installieren des Bootloaders wird er mit Sicherheit auf den MBR der 40er Platte geklatscht. Es kann zu keinen Verwechslungen Deinerseits kommen.

    Nachteil:
    Windows muß anschließend im Bootloader nach wieder anklemmen zum Bootmenü hinzugefügt werden. Sollte aber kein Problem sein, Yast erkennt das zweite OS. Beim Hinzufügen und Neuschreiben des Bootloaders sollte man darauf achten, daß er auch wieder in den MBR der 40er Platte geschrieben wird (einfach den Namen der Platte bei der Installation notieren). Außerdem muß man sich gegebenenfalls um eine nachträgliche Eintragng der Platten in die /etc/fstab kümmern, damit man auch Zugriff auf diese hat.

    Mein Vorschlag:

    1. Systemplatte von XP abklemmen (vielleicht besser für einen Newbie), die anderen beiden dranlassen.

    2. Bootreihenfolge im BIOS auf die 40er als erste Option einstellen.

    3. Linuxinstallation auf 40er Durchführen und Bootloader auf diese Platte in den MBR installieren.

    - Partitionierung: (X hängt davon ab, an welchem Controller diese Platte hängt, ich gehe von IDE-Controllern aus, bei anderen Controllern SCSI/SATA kann die Platte "sdX" heissen.)

    hdX1: SWAP 1GB (reicht dicke)
    hdX2: / (Root-Partition) 15GB
    hdX3: /home Rest

    Dateisysteme werden vom Installer automatisch gewählt, ich würde es so lassen wie vorgeschlagen (wahrscheinlich ReiserFS für / und /home SWAP hat sein eigenes Dateisystem).

    Siehe auch: http://www.pc-forum24.de/showthread.php?t=952

    - Installation: Standardinstallation graphisch mit KDE oder GNOME (freie Auswahl)

    4. Nach erfolgreicher Installation Windowsplatte wieder anklemmen und Linux booten.

    Yast --> System --> Bootloaderkonfiguration --> Windows hinzufügen lassen und Bootloader neu installieren. Dabei darauf achten, daß der Bootloader wieder in den MBR der 40er-Platte installiert wird. Einfach darauf achten, daß als Name der Platte, auf der der Bootloader installiert wird, der Name der 40er angegeben wird ("hdX", X = siehe oben).

    Fertig.

    Danke
    Lemmi
    Greetz,

    RM
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  4. #4
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Danke für eure prompten Antworten.

    Ich werde mich mal weiter einlesen in das Thema, die 250er Platte ist eh noch nicht da.

    Gruß
    Lemmi

  5. #5
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Hallo ihr, ich noch mal

    Ich habe noch zwei Verständnisfragen:

    1. Linux kann NTFS lesen: Also, wenn ich meine MP3s auf einer NTFS-Partition habe kann ich sie zwar unter Linux anhören, aber nicht die ID3-Tags ändern (okay, ändern schon, aber nicht zurückschreiben)?

    2. Ist es wichtig an welchen IDE-Port die Linux-Platte kommt? Es macht vermutlich Sinn sie an einen anderen als die Windows-Platte zu hängen. Also, die 80er ist IDE0 Master (Windows-Partition + 3 andere [alle NTFS]), die 250er IDE0 Slave [NTFS + 1xFAT32]. Demzufolge die 40er denn IDE1 Master und der DVD-Brenner IDE1 Slave. Macht das Sinn?

    Danke
    Lemmi

  6. #6
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Zitat Zitat von Lemmi
    Hallo ihr, ich noch mal

    Ich habe noch zwei Verständnisfragen:
    Dann mal raus damit.

    1. Linux kann NTFS lesen: Also, wenn ich meine MP3s auf einer NTFS-Partition habe kann ich sie zwar unter Linux anhören, aber nicht die ID3-Tags ändern (okay, ändern schon, aber nicht zurückschreiben)?
    Korrekt.

    Für Beidseitigen Datenaustausch ===> FAT32-Partition anlegen.

    2. Ist es wichtig an welchen IDE-Port die Linux-Platte kommt?
    Nein. Linux ist das wurscht.

    (Windows eigentlich auch, aber das ohne Gewähr. Hardwareadressen und Partitionen sind 2 Paar Stiefel)

    Es macht vermutlich Sinn sie an einen anderen als die Windows-Platte zu hängen. Also, die 80er ist IDE0 Master (Windows-Partition + 3 andere [alle NTFS]), die 250er IDE0 Slave [NTFS + 1xFAT32]. Demzufolge die 40er denn IDE1 Master und der DVD-Brenner IDE1 Slave. Macht das Sinn?
    Macht dann Sinn für DICH, daß Du nicht mit den "ungewohnten Namen" durcheinander kommst.

    Ich meine mich dunkelst zu erinnern, daß man weniger Geschwindigkeit haben kann, wenn man 2 schnelle Platten an den selben IDE-Strang hängen will, aber das ist *Ohne Gewähr*. Wie gesagt, wenn es Dir hilft, daß Du nicht durcheinander kommst, dann mach das so.

    Mit diesem Vorschlag oben, kann ich Dir aber sagen, wie Linux die Platten nennen wird:

    hda ==>
    80er ist IDE0 Master (Windows-Partition + 3 andere [alle NTFS])
    hdb ==>
    250er IDE0 Slave [NTFS + 1xFAT32]
    hdc ==>
    40er denn IDE1 Master
    ==> Das wird die "Linux-Platte". Bei der Installation des Bootloaders UNBEDINGT darauf achten, daß er in den MBR von "hdc" geschrieben wird. Diese muß gegebenenfalls im BIOS als 1. Bootoption aktiviert werden, vielleicht macht das der Grubinstaller auch schon automatisch (Sogen. "Bootflag" setzen).
    Im Bootloader (GRUB) von SuSE wird dann Windows eingebunden und GRUB übernimmt ab sofort die Kontrolle, was Du booten kannst. Der MBR von Windows wird nicht angekratzt und wenn Du nur Windows haben willst, dann musst Du einfach nur im BIOS wieder auf diese Platte als erste Bootoption umstellen.

    hdd ==>
    DVD-Brenner IDE1 Slave
    Linux wird die Partitionen durchnummerieren, primäre Partitionen werden von 1-4 nummeriert, logische Partitionen werden ab 5 nummeriert, deshalb kann es sein, daß hdX3 oder hdX4 fehlen und nach hdX1 und hdX2 bei 5 weiter nummeriert wird.

    Danke
    Lemmi
    Greetz,

    RM
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  7. #7
    Lehrling
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Danke nochmals für die gute und schnelle Antwort. Ich freu mich schon auf die Ausführung ...

    Gruß
    Lemmi

  8. #8
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Suse Linux - Die Installation:

    Ich habe jetzt die 250er eingebaut, unter Windows partitioniert (eine FAT32-Partition angelegt) und formatiert. Dann habe ich die Linux-DVD ins Laufwerk gelegt, vom Laufwerk aus booten lassen und mir die Installation zu Gemüte geführt (aber abgebrochen ... bevor ich einen nichtwiedergutzumachenden Fehler mache). Ach ja, ich habe einfach mal keine Platte abgeklemmt, sondern es so gelassen wie es war. Jetzt meine Fragen, Anmerkungen und Logiken zu der Installation, ich hoffe ihr könnt mir bestätigen oder gegebenenfalls auch Korrekturen aufzeigen.

    1. Frage: KDE oder GNOME? Ich habe einfach mal GNOME genommen ohne wirklich zu wissen warum. Oder ist das eine Frage wie Mercedes oder BMW? Beide schnell, beide gut, aber letztlich eine Frage des "Geschmacks"?

    2. Frage: Die Partitionierung:

    Ich verstehe Linux folgendermaßen:
    hda1 - x = IDE0 Master (Partitionen durchnummeriert)
    hdb1 - x = IDE0 Slave (Partitionen durchnummeriert)
    hdc1 - x = IDE1 Master (Partitionen durchnummeriert)
    hdd1 = IDE1 Slave (in meinem Fall der DVD-Brenner, deswegen vermutlich eine andere Bezeichnung )

    Partitionierung (die Anzeige auf dem Bildschirm):
    Partition /dev/hdb1 (38,3 GB) löschen -> er löscht die Platte an IDE0 Slave (eben die 40er, die ich dafür verwenden wollte ... alles okay, so soll's sein)
    Windows-Partition /dev/hdb5 (38,3 GB) löschen -> Warum hdb5? Die Platte hatte nie 5 Partitionen?! Oder 5 weil es mal die 5. Partition (insgesamt) des Windows-Systems war?
    Swap-Partition /dev/hdb1 (1.4 GB) erstellen -> er macht die Platte für Linux bereit / erstellt die Partitionen für Linux
    Root-Partition /dev/hdb2 (14.8 GB) erstellen -> siehe Swap-Partition
    Partition /dev/hdb3 (22.0 GB) für /home mit reiserfs erstellen -> siehe Swap-Partition
    Mountpunkt von /dev/hda1 auf Windows /c setzen -> das Gleiche bis Windows /m -> Linux erkennt die Windows-Partitionen, ändert aber nichts an ihnen (hoffe ich doch mal)

    Habe ich das alles so recht verstanden?

    3. Frage:
    Systemstart
    Bootloader-Typ GRUB -> wegen weil besser und mehr Optionen als LiLo
    Ort: /dev/hdb2 -> der Ort war vorher hda1 und hätte mir den Windows-MBR vernichtet. Denke ich. hdb2 denn aber richtig?
    Abschnitte: Suse Linux 10.1 (Standard), Windows (aha, er hat beide Systeme erkannt), Failsafe -- Suse Linux 10.1 (wenn was schiefgeht [oder nichts angegeben wird(?)] Linux starten?)
    Festplattenreihenfolge hda1,hdb1,hdc1 (relativ egal, ob da was geändert wird oder nicht)
    Hinzugefügter Kernel-Parameter: splash=silent (keine Ahnung was das bedeutet)

    Lange Rede, kurzer Sinn, so wollte ich installieren und hoffe das klappt wie vorgestellt. Gibt es was zu beanstanden? Könnte ich was besser machen? Oder sollte / muss ich gar was anders machen?

    Danke
    Gruß
    Lemmi

  9. #9
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Zitat Zitat von Lemmi
    Suse Linux - Die Installation:

    Ich habe jetzt die 250er eingebaut, unter Windows partitioniert (eine FAT32-Partition angelegt) und formatiert. Dann habe ich die Linux-DVD ins Laufwerk gelegt, vom Laufwerk aus booten lassen und mir die Installation zu Gemüte geführt (aber abgebrochen ... bevor ich einen nichtwiedergutzumachenden Fehler mache). Ach ja, ich habe einfach mal keine Platte abgeklemmt, sondern es so gelassen wie es war. Jetzt meine Fragen, Anmerkungen und Logiken zu der Installation, ich hoffe ihr könnt mir bestätigen oder gegebenenfalls auch Korrekturen aufzeigen.

    1. Frage: KDE oder GNOME? Ich habe einfach mal GNOME genommen ohne wirklich zu wissen warum. Oder ist das eine Frage wie Mercedes oder BMW? Beide schnell, beide gut, aber letztlich eine Frage des "Geschmacks"?
    Ja, ist es.

    Schau Dir an, was Dir besser gefällt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/KDE

    http://de.wikipedia.org/wiki/GNOME

    Es ist auch kein "entweder oder" sondern ein "Was wollen sie als Default". Man kann KDE wählen und dann GNOME zusätzlich (Paketauswahl anklicken). Es geht auch nachträglich.

    Schau mal in meine Signatur, dann weißt Du, was ich meine.

    Linux bietet eine "reichhaltige" Auswahl an DESKTOP-Oberflächen, KDE und GNOME sind die beiden bekanntesten.
    Wenn man also beim Autovergleich bleiben will, kann man sowohl den BMW als auch den Mercedes haben und dazu noch ein paar kleine Stadtflitzer (FVWM2, TWM, FluxBOX, XFCE, enlightenment, usw. usf.) extra.

    2. Frage: Die Partitionierung:

    Ich verstehe Linux folgendermaßen:
    hda1 - x = IDE0 Master (Partitionen durchnummeriert)
    hdb1 - x = IDE0 Slave (Partitionen durchnummeriert)
    hdc1 - x = IDE1 Master (Partitionen durchnummeriert)
    hdd1 = IDE1 Slave (in meinem Fall der DVD-Brenner, deswegen vermutlich eine andere Bezeichnung )
    FAST richtig, ohne die Zahlen.

    Mit den Zahlen werden Partitionen bezeichnet, ein Gerät am IDE-Controller heisst hdX, eine Partition auf diesem Gerät heisst hdX*Zahl*.

    Sehe ich das richtig, daß SuSE auf die SLAVE am IDE0 soll (40 GB) und MASTER an IDE1 die 250 GB ist?

    Partitionierung (die Anzeige auf dem Bildschirm):
    Partition /dev/hdb1 (38,3 GB) löschen -> er löscht die Platte an IDE0 Slave (eben die 40er, die ich dafür verwenden wollte ... alles okay, so soll's sein)
    Windows-Partition /dev/hdb5 (38,3 GB) löschen -> Warum hdb5? Die Platte hatte nie 5 Partitionen?! Oder 5 weil es mal die 5. Partition (insgesamt) des Windows-Systems war?
    *g*
    Das hatte ich schon geschrieben. Schau Dir den Abschnit meines letzten Postings direkt NACH den Erklärungen zur Benennung hdX an, Stichwort 'primäre' und 'logische' Partitionen.
    Kleiner Tipp, eine Platte kann maximal 4 primäre Partitionen haben, Linux 'reserviert' deshalb hdX1-4.

    Swap-Partition /dev/hdb1 (1.4 GB) erstellen -> er macht die Platte für Linux bereit / erstellt die Partitionen für Linux
    Root-Partition /dev/hdb2 (14.8 GB) erstellen -> siehe Swap-Partition
    Partition /dev/hdb3 (22.0 GB) für /home mit reiserfs erstellen -> siehe Swap-Partition
    Der Vorschlag ist OK, ich würde aber SWAP auf 1GB verkleinern zu Gunsten von /home. Bei 1GB RAM wird der SWAP eh selten gebraucht.

    Mountpunkt von /dev/hda1 auf Windows /c setzen -> das Gleiche bis Windows /m -> Linux erkennt die Windows-Partitionen, ändert aber nichts an ihnen (hoffe ich doch mal)

    Habe ich das alles so recht verstanden?
    Korrekt.

    Was Windows-Umsteiger verwirrt, ist das Unix-Konzept des "Dateibaumes" mit "Mountpunkten", wo man doch eigentlich gewohnt ist, ein Laufwerk müsste einen Buchstaben haben. Das Konzept des Dateibaumes ist aber viel flexibler und leistungsfähiger, wenn man es mal verstanden hat.



    Kurze Erklärung des Prinzips.

    Hardware:

    Name der Platten: hdX bzw. sdX (je nach Controller).

    Name der Partitionen: hdX*Zahl*

    Software/System:

    Zugriff über das Dateisystem erfolgt über Verzeichnisse/Unterverzeichnisse/Dateinamen.

    ==> Problem: Wie verbinde ich das?

    ==> Lösung: Datei, die sagt "Dieses Verzeichnis (und damit seine Untervezeichnisse&Dateien) liegt auf dieser Partition". Die Datei heisst /etc/fstab und der Verknüpfungspunkt ist der sogenannte "Mountpunkt".

    ==> Vorteil: Extreme Flexibilität, ich kann fast jede Partition dort einbinden, wo ich will.

    3. Frage:
    Systemstart
    Bootloader-Typ GRUB -> wegen weil besser und mehr Optionen als LiLo
    In 99.999% der Fälle, ja. ==> Also so lassen.

    Ort: /dev/hdb2 -> der Ort war vorher hda1 und hätte mir den Windows-MBR vernichtet. Denke ich. hdb2 denn aber richtig?
    Wundert mich ein wenig, wenn GRUB in den MBR geschrieben wird, dann sollte da keine Zahl dahinter stehen. Hier ein Screenshot von meinem Laptop:



    Ich habe nur eine Platte, deshalb steht da "MBR von hda" bei Dir müsstest Du auswählen können, daß GRUB im MBR von hdb landet. Schau dir die Optionen unter "Andere" an.
    Gegebenenfalls musst Du im BIOS die Bootreihenfolge vorher auf die IDE0 SLAVE als erste Option umstellen.

    Abschnitte: Suse Linux 10.1 (Standard), Windows (aha, er hat beide Systeme erkannt),
    Logisch, es ist für den Linux-Installer auch nicht schwer Dateisysteme/Bootsektoren auszulesen.
    Nur umgekehrt sieht das etwas anders aus, wobei es beim Windows-Installer weniger an mangelndem Können denn an mangelndem Wollen liegen dürfte. Windows überschreibt übrigens immer ungefragt den MBR, sollte man also auf einem Dualboot Windows neu aufsetzen müssen, dann ist erstmal nix mehr mit Linux booten. Lässt sich aber sehr leicht beheben mit Booten von CD ins Rettungssystem und Neuinstallation des Bootloaders.
    Bei Dir wäre es in dem Falle wahrscheinlich sogar mit Umstellen der Bootreihenfolge -einmal hin und einmal zurück- getan, das aber nur am Rande.

    Failsafe -- Suse Linux 10.1 (wenn was schiefgeht [oder nichts angegeben wird(?)] Linux starten?)
    Failsafe ist sowas wie der "Abgesicherte Modus" bei Win.

    Festplattenreihenfolge hda1,hdb1,hdc1 (relativ egal, ob da was geändert wird oder nicht)
    Hinzugefügter Kernel-Parameter: splash=silent (keine Ahnung was das bedeutet)
    Ist nicht entscheidend, sagt aus, ob beim Booten Kernelmeldungen angezeigt werden oder nicht.

    Ich würde es mal auf splash=verbose setzen.
    Ist nützlich, da man eventuelle Fehlermeldungen beim Bootvorgang erkennen kann und sieht für einen Umsteiger mehr als beeindruckend aus, was bei einem Startvorgang so alles durchrattert (bei Windows wird das nicht anders sein, nur sieht man es da nicht!).

    Lange Rede, kurzer Sinn, so wollte ich installieren und hoffe das klappt wie vorgestellt. Gibt es was zu beanstanden? Könnte ich was besser machen? Oder sollte / muss ich gar was anders machen?
    Frisch ans Werk und im Zweifelsfall immer die Hilfestellungen des Installers lesen. Meist stehen da gute Tipps drin.

    Danke
    Gruß
    Lemmi
    Greetz,

    RM
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    Geändert von Rain_Maker (01.08.2006 um 16:47 Uhr)
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  10. #10
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    Standard AW: Windows XP und Linux

    Sehe ich das richtig, daß SuSE auf die SLAVE am IDE0 soll (40 GB) und MASTER an IDE1 die 250 GB ist?
    Genau so ist es.

    Okay, danke noch einmal. Ich werde denn mal dabeigehen. Das nächste Mal bin ich denn hoffentlich mit Linux hier und werde euch / dich weiter mit Fragen löchern

    Danke und Gruß
    Lemmi
    Geändert von Lemmi (01.08.2006 um 17:02 Uhr)

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