Die Ursachen können sehr vielfältig sein, deshalb sollte man methodisch vorgehen.
Im Failsafe - Mode kann ich jetzt sogar booten.
Hier würde ich ansetzen.
1. Stimmen die Einstellungen des Bootloaders?
Boote in Failsafe, logge Dich als root ein und vergleiche unter Yast => System => Bootloader die Einstellungen für den Failsafe und den "normalen" Eintrag bezüglich der Links auf Kernel und initrd. Sollten diese identisch sein, dann ist der Bootloader zumindest mal richtig konfiguriert.
In beiden Einträgen muß auf die selben Dateien verwiesen werden, siehe z.B. hier.
Code:
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: linux###
title openSUSE 10.2
root (hd0,4)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.2-34-default root=/dev/hda5 vga=0x317 resume=/dev/hda8 splash=verbose showopts elevator=
initrd /boot/initrd-2.6.18.2-34-default
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 10.2
root (hd0,4)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.2-34-default root=/dev/hda5 vga=normal showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume nosmp noapic maxcpus=0 edd=off 3
initrd /boot/initrd-2.6.18.2-34-default Wie man sieht, zeigen die Links unter Failsafe und unter dem "normalen" Eintrag beide auf die selben Dateien und die selbe Root-Partition (in meinem Fall eben hda5). Sollten hier die Einträge unterschiedlich sein, dann passe den "normalen" Eintrag auf den Failsafe an.
Es geht dabei NUR um die Links auf kernel/initrd, den Rest solltest Du zunächst belassen und dann weiter zu =>
2. Bootloaderinstallation fehlgeschlagen?
Installiere auf jeden Fall im Anschluß den Bootloader erneut, egal ob Du die Einstellungen ändern musstest oder nicht. Einfach nur auf "weiter" klicken, dann wird der Bootloader erneut installiert und die initrd ebenfalls erneut geschrieben. Wenn die Kiste dann immer noch nicht booten will, dann versuche ==>
3. Kernelparameter anpassen.
Da Failsafe bootet, scheint einer der Kernelparameter nötig zu sein, die in Failsafe gesetzt sind und beim "normalen" Eintrag nicht. Die Parameter findest Du nach der Angabe der Root-Partition, z.B. die hier:
Code:
###Don't change this comment - YaST2 identifier: Original name: failsafe###
title Failsafe -- openSUSE 10.2
root (hd0,4)
kernel /boot/vmlinuz-2.6.18.2-34-default root=/dev/hda5 vga=normal showopts ide=nodma apm=off acpi=off noresume nosmp noapic maxcpus=0 edd=off 3
initrd /boot/initrd-2.6.18.2-34-default Diese Parameter übergibst Du nun beim Booten durch Eingabe mit der Tastatur am Bootscreen, sie sollten in der Zeile "Boot Options" auftauchen.
Zwei Dinge gilt es zu beachten.
1. Du hast wahrscheinlich eine amerikanische Tastaturbelegung, y und z werden vertauscht sein, das = liegt auf der Taste ' (neben dem ß).
2. Nimm immer zunächst nur einen Parameter und teste diese der Reihe nach durch. Wenn einer der Parameter zum Erfolg führt, dann starte anschließend Yast und füge diesen Parameter über die Bootloadereinstellungen fest hinzu. Eintrag wählen => Bearbeiten und dann siehe hier:
Code:
┌────────────────────┐ Bootloader-Einstellungen: Abschnittsverwaltung
│ Name des ┬
│Abschnitts │ Kernel-Abschnitt
│Mit Name des │
│Abschnitts wird der │ Name des Abschnitts
│Name des │ SuSE 10.0 Standardkernel▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒
│Bootloader-Abschnitt│
│s angegeben. Der │ ┌Abschnittseinstellungen────────────────────────┐
│Name des Abschnitts │ │ │
│muss eindeutig sein.│ │ Kernel │
│ Kernel ┴ │ /boot/vmlinuz▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒v[Durchsuchen...] │
│Mithilfe von Kernel │ │ │
│geben Sie das zu │ │ Initial RAM-Disk │
│ladende Kernel-Image│ │ /boot/initrd▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒v[Durchsuchen...] │
│an. │ │ │
│ Initial RAM-Disk │ │ Root-Device VGA-Modus │
│Mit Initial RAM-Disk│ │ /dev/hda6▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒▒v<16 Bit (Modus 791)▒v │
│wird die zu ladende │ │ │
│Initial RAM-Disk │ │ Andere Kernel-Parameter │
│(initrd) angegeben. │ │ <resume=/dev/hda8 splash=verbose showopts▒ │
│Wenn hier keine │ │ │
│Angabe gemacht wird,│ └───────────────────────────────────────────────┘
│wird während des │
│Bootvorgangs keine │
└────────────────────┘ [Zurück] [Abbrechen] [ OK ]
Greetz,
RM
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