Dumme Frage:
Die aktuellen Treiber von ATI laufen (wie schon besprochen) nicht unter Xorg, weil nicht 7.2-fähig. Aber wie ist's, wenn man Xgl statt Xorg als X-Server verwendet? Würde das denn theoretisch funktionieren?
Euer Doc.
Dumme Frage:
Die aktuellen Treiber von ATI laufen (wie schon besprochen) nicht unter Xorg, weil nicht 7.2-fähig. Aber wie ist's, wenn man Xgl statt Xorg als X-Server verwendet? Würde das denn theoretisch funktionieren?
Euer Doc.
So wie ich das hier
Xgl - Wikipedia
verstehe, lautet die Antwort nein, weil XGL nur eine Art "Aufsatz" auf Xorg ist.
Sollte das Projekt "Xegl"Xgl soll auf dem Linux-Desktop zusätzliche Effekte wie Transparenz, Schattierungen oder Animationen ermöglichen, welche die 3D-Funktionen moderner Grafikkarten ohne zusätzliche Belastung des Prozessors ausnutzen. Gegenwärtig verfügen die meisten PCs über entsprechende Karten, jedoch bieten viele Hersteller keine Open-Source-Treiber für die unterstützten Plattformen an.
Technisch gesehen wird in einem normalen, klassischen X-Server ein Fenster gestartet, in dem durch OpenGL die direkte Kommunikation mit der Grafikkarte erlaubt wird. Dieses Fenster verhält sich dem Window-Manager und anderen Programmen gegenüber als der eigentliche X-Server. Die Ausgabe des Fensters ist auch das, was dem Nutzer auf den Bildschirm ausgegeben wird.
Xegl - Wikipedia
irgendwann mal in der Zukunft "serienreif" sein, dann würde das auch ohne spezielle 3D-fähige Treiber funktionieren, weil direkt über den Framebuffer gearbeitet wird.
Leider noch Zukunftsmusik, aber interessante Zukunftsmusik.Mit Xegl existiert ein langfristiges Ziel in der X-Entwicklung. Xegl ist ein Server, der via OpenGL direkt in den Framebuffer schreibt, wobei die EGL-API sowie das freie Mesa 3D verwendet werden. Im August 2005 läuft Xegl lediglich auf Grafikkarten mit dem ATI Radeon R200-Grafikprozessor.
Bei Xegl soll die gesamte Grafikdarstellung über OpenGL erfolgen, sodass aktuelle Grafiktreiber einfacher konzipiert werden können. Diese sind derzeit in einzelne Teile für 2D- und 3D-Beschleunigung aufgespalten, was durch eine solche Vereinfachung entfallen würde. Ferner wird sämtlicher Quelltext, der vom Grafikkartentreiber abhängig ist, aus dem X-Server entfernt. So ist das Rendering des Servers unabhängig vom X-Server.
Für Deinen speziellen Fall würde ich einfach abwarten, bis sich ATI dazu bequemt, einen geeigneten Treiber bereit zu stellen, Deine 10.1 läuft ja scheinbar ganz ordentlich mit XGL.
Greetz,
RM
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Ah...
Stimmt. Muss ich überlesen haben. Danke, Rainy.Technisch gesehen wird in einem normalen, klassischen X-Server ein Fenster gestartet, in dem durch OpenGL die direkte Kommunikation mit der Grafikkarte erlaubt wird.
EDIT
Zu spät! In meinem unnachahmlichen Enthusiasmus habe ich schon auf 10.2 geupgraded. Ist aber nicht so wild. Der neue Trieber kommt bestimmt bald.Für Deinen speziellen Fall würde ich einfach abwarten, bis sich ATI dazu bequemt, einen geeigneten Treiber bereit zu stellen, Deine 10.1 läuft ja scheinbar ganz ordentlich mit XGL.
Im Übrigen: Meine X1600 läuft im neuen Suse SCHLECHTER als im 10.1. Beim Scrollen ruckelt's wie die Hölle, Auflösung lässt sich nicht verändern etc. Lohnt sich aber nicht, das auseinander zu nehmen. Mit fglrx werden sich die Probleme wohl in Luft auflösen.
Der Doc.
Geändert von Doc Martin (11.12.2006 um 18:37 Uhr)
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