Mit einer openSUSE 10.3 32 Bit Live-CD "bewaffnet" und ein paar beruhigenden Worten an meinen Mitbewohner ("Keine Sorge, Deine Windowsinstallation wird nicht angerührt") näherte ich mich dem "Feind".
Ein Acer Aspire 5105WLMi, ausgestattet mit einer Atheros AR5007EG WLAN-Karte, die laut lspci -n zu den Problemkandidaten mit der PCI-ID 168c:001c gehört.
Im "Tornister" (USB-Stick) lagen folgende "Waffen"
Code:
madwifi-kmp-default-ng_r2756_2.6.22.13_0.3-20071018_patch_AR5007EG.i586.rpm
madwifi-ng_r2756-20071018_patch_AR5007EG.i586.rpm
und eine Datei, deren Inhalt keinen was angeht (mein WPA-Key gehört mir *Ätsch*).
Nach dem Booten von CD (und unter neugierigen Blicken meines Mitbewohners) installierte ich die beiden RPM-Pakete und gab als root ein beherztes:
ein, wofür ich mit einem Popup "New Hardware detected" belohnt wurde. Da ich den NWM verwendet wollte, klickte ich auf Abbrechen, weil eine Einrichtung des Interfaces in YaST dafür nicht zwingend nötig ist.
Anschließend ein Rechtsklick auf das KnetworkManager-Icon, Auswählen meines WPA2-geschützten Netzwerkes, Eingabe des WPA-Keys und die Kiste war drahtlos online.
Fazit:
Wer eine openSUSE 10.3 32 Bit auf einem Computer mit einer AR5007EG installiert, dürfte mit den gepatchten madwifi-Paketen auch ohne ndiswrapper zu seinem drahtlosen Surfvergnügen kommen.
Greetz,
RM
(Mit besonderem Dank an meinen Mitbewohner Marco, der mir die Hardware für diesen kleinen Test zur Verfügung gestellt hat)
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